Anleitung zur Inbetriebnahme – Wildix Management System (WMS)

Diese Anleitung führt Sie Schritt für Schritt durch die Aktivierung und Konfiguration des Wildix-Systems.

Erstellt durch Elena Kornilova
Aktualisiert: Oktober 2016
WMS Version: 3.82.33420

Online-Version: https://manuals.wildix.com/de/wms-start-guide-de/

Einführung
TEIL 1. Erstmalige Anmeldung und Aktivierung der Telefonanlage
1.1. Verbinden und erstmalig einloggen
1.1.1. Verbinden
1.1.2. HTTP/HTTPS-Zugriff auf das WMS
1.1.3. Admin-Passwort ändern
Anhang 1: Zugriff auf die Telefonanlage via seriellen RS-232-Port und SSH
1.2. Aktivierung der Telefonanlage
1.3. Einführung in WMS
TEIL 2. Netzwerk-Konfiguration
2.1. Netzwerkszenario auswählen
2.1.1. Gemeinsames Daten- und Sprachnetzwerk
2.1.2. Separate Daten- und Sprachnetzwerke
2.1.3. Separate Daten- und Sprachnetzwerke mit Traffic Shaper
2.2. Telefonanlagen-Domainname *.wildixin.com
TEIL 3. Grundlegende WMS-Konfiguration
3.1. Zeit- und Datumseinstellungen
3.2. Fernwartung
3.3. Aktivierung
3.4. Speicher-Dienste
3.5. System-Backup und -Upgrade
3.5.1. System-Backup erstellen
3.5.2. System auf neuste Version upgraden
3.6. DHCP-Server
3.7. SMTP-Client
3.8. CDR
3.9. SIP-RTP
3.10. Allgemeine Dialplan-Einstellungen
Teil 4. WMS Netzwerkkonfiguration
4.1. Grundfunktionen des WMS-Netzwerks
4.2. Master- und Slave-Konfiguration
Teil 5. Benutzer
5.1. Benutzer hinzufügen / importieren
Anhang 2: Benutzereinstellungen
Teil 6. Bereitstellung von Geräten
6.1. Von der Wildix-Telefonanlage unterstützte Bereitstellungsmodi
6.1.1 Auto-Konfiguration über auto.wildixin.com
Anhang 3: Netzwerkkonfiguration für Bereitstellung über auto.wildixin.com
Anhang 4: Auto-Konfiguration von W01GSM mit auto.wildixin.com
6.1.2 Auto Provisioning (Automatische Bereitstellung)
6.1.3 Remote Provisioning (halbautomatische Bereitstellung)
TEIL 7: Telefone und FXS-Ports Benutzern zuordnen
7.1. Verbindung und Login bei WP600A / WP600ACG
7.2. Wildix-Telefone zuordnen (WP4X0)
7.2.1 WP4X0 via WMS Benutzern zuordnen
7.2.2 WP4X0 mittels Funktionscode Benutzern zuordnen
7.3 Analoge FXS-Ports Benutzern zuordnen
7.3.1 W01FXS zuordnen
7.3.2 W04/24FXS-Ports zuordnen
TEIL 8: W-AIR DECT-Lösung
8.1 Einführung
8.2. W-AIR-Netzwerk erstellen
8.3. Konfiguration und Login von W-AIR-Mobilteilen
TEIL 9. Einführung in Unified Communications
9.1. Einführung in Wildix Collaboration
9.2. App für Android / iOS
9.3. Anrufaktivitäts-Analyse und Reporting mit CDR-View
TEIL 10. Trunk-Konfiguration
10.1. VoIP-Trunk-Konfiguration
10.1.1 SIP-Trunking zwischen zwei Telefonanlagen testen
10.2. Verbindung von Wildix Media-Gateways
10.2.1 BRI/PRI-Trunk konfigurieren
10.2.2 GSM-Gateway verbinden
Anhang 5: Trunk-Gruppen
Anhang 6: Preislisten
TEIL 11. Dialplan: Wie es funktioniert
11.1. Zuordnung zu Benutzern und Trunks
11.2. Dialplan-Prozeduren erstellen und bearbeiten
11.3. Matching angerufener Nummern
11.4. Eingeschlossene Prozeduren
11.5. Dialplan-Anwendungen
TEIL 12. Praktische Dialplan-Beispiele
12.1. Externer Dialplan: “main”
12.1.1 Eingehende Anrufe an Call Agents weiterleiten (Anrufgruppen)
12.1.2 Sprachnachrichten aufnehmen und abspielen
12.1.3 Umschalter erstellen
12.1.4 Zeitplan erstellen
12.1.5 IVR-Tree erstellen
12.1.6 Verwaltung eingehender Fax-Nachrichten
12.1.7 DID und DISA
12.1.8 Suche der Mobilen Nebenstelle
12.1.9 Beispiel für Konfiguration der “main”-Prozedur
12.2. Interner Dialplan: “users”
12.2.1 Beispiel für Konfiguration der “users”-Prozedur
TEIL 13. Einführung in die WebRTC Kite Lösung
13.1. Persönlicher Kite-Link für jeden Benutzer der Telefonanlage
13.2. WebRTC Video-Konferenz
TEIL 14. Fehlerdiagnose und Fehlerbehebung
14.1. SSH-Verbindung
14.2. Dialplan-Fehlerdiagnose
14.3. Trace-Erstellung
14.4. Syslog, Reset and Wiederherstellung von Media Gateways und Telefonen
14.5. Sonstiges
Anhang 7: Von Wildix-Diensten verwendete Ports

Einführung

Willkommen im Wildix-Ecosystem.

Wildix ist ein multinationaler Hersteller von Telekommunikationslösungen, der sich auf VoIP-Produkte spezialisiert hat.

Wildix bietet sämtliche Hard- und Software aus einer Hand und vermeidet dadurch jegliche Probleme mit Produkten von Drittanbietern:

  • VoIP-Telefonanlage (Hardware / Virtuell / Cloud) und hitzeresistente USB-Sticks
  • PoE-Switches (inkl. Gigabit-Modellen) und VDSL PoE-Extender
  • VoIP-Telefone (inkl. Gigabit-Modellen) und Zubehör
  • DECT-System und VoIP DECT-Telefone
  • Media-Gateways (PRI / BRI / FXO / FXS / GSM)
  • Enterprise WiFi-System

Die Wildix VoIP-Telefonanlage bietet die folgenden Grundfunktionen:

  • Unterstützung des WMS-Netzwerkmodus für standortübergreifende Installationen
  • Integrierte Ausfallsicherung
  • Integrierter Fax-Server
  • Integrierte WMS-Software mit einer über den Browser aufrufbaren Administrationsoberfläche
  • Auto-Provisioning für alle Wildix-Geräte (Telefone, Media-Gateways, Basisstationen)
  • Unterstützung von Upgrades
  • Unterstützung von „Unified Communications“ (Wildix Collaboration und die dazugehörigen Komponenten)
  • Unterstützung von WebRTC (Wildix Kite)
  • Unterstützung von SIP-Anbietern
  • Unterstützung von ISDN-Leitungen, Analogleitungen (FXO), analogen Endgeräten (FXS) und GSM-Media-Gateways

Die Wildix WMS-Software besteht aus zwei Komponenten:

WMS Administrationsoberfläche

  • Die vollständig web-basierte Oberfläche kann unter Mac OS, Windows und Linux bequem per Browser aufgerufen werden und ermöglicht es dem Systemadminstrator, die Telefonanlage, Benutzer, Endgeräte, Leitungen und den Dialplan zu verwalten.

Collaboration Benutzeroberfläche

  • Vollständig web-basiert und unter Mac OS, Windows und Linux bequem über den Browser aufzurufen
  • Kostenlose App für iOS- und Android-Smartphones
  • Kann auf jeder Wildix-Telefonanlage aktiviert werden und bietet vom PC oder Android- und iOS-Geräten aus Zugriff auf „Unified Communications“-Dienste, wie z.B. Anwesenheitsstatus von Kollegen, Chat, Audio- und Videotelefonie, Konferenzen, Fax- und SMS-Versand, Desktop-Sharing, u.v.w.
  • Zusätzliche Anwendungen: CDR-View (Analyse und Auswertung von Anrufaktivitäten), W-TAPI (Windows TAPI und WebAPI), WebRTC Kite (bietet Videokonferenzen und die Möglichkeit zur Kontaktaufnahme mit Benutzern der Telefonanlage über einen Link auf der Webseite).

HILFREICHE LINKS:

TEIL 1. Erstmalige Anmeldung und Aktivierung der Telefonanlage

1.1. Verbinden und erstmalig einloggen

1.1.1. Verbinden

Zugriff auf die Telefonanlage ist über HTTP, HTTPS, SSH oder seriellen RS-232-Port möglich.

  1. Stecken Sie den USB-Stick (WKEY2GB) in den USB-Port der Telefonanlage
  2. Schalten Sie die Telefonanlage ein (verbinden Sie die Anlage mit Netzspannung und stellen Sie den Schalter an der Frontplatte auf Position „1“)
  3. Verbinden Sie die Telefonanlage mittel RJ45-Kabel mit dem WAN-Port des Switches oder Ihrem PC (Port LAN1)

DOKUMENTATION

Suchen Sie unter https://manuals.wildix.com/ nach den folgenden Dokumenten:

  • Schnellstartanleitung der Telefonanlage (PBX Quick Start Guide)
  • Datenblätter der Telefonanlage und des USB-Sticks (WKEY2GB Datasheet)
  • Datenblätter und Handbücher zu den Wildix-Switches (WSG05POE – WSG08POE – WSG16POE – WSG24POE – WSG18SFP – Datasheet 2016)

Virtuelle Telefonanlage: https://manuals.wildix.com/install-pbx-as-virtual-machine-or-server-hw-virtualization/

Cloud-basierte Telefonanlage: http://www.wildix.com/de/voip-cloud/

1.1.2. HTTP/HTTPS-Zugriff auf das WMS

Standardeinstellungen des Ethernet-Ports:

  • LAN1: DHCP – Server, IP – 10.135.0.1/24

Verwenden Sie IP-Adresse 10.135.0.1

  • WAN: DHCP – Client, IP – Dynamisch

Verwenden Sie die vom DHCP-Server bezogene IP-Adresse;

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Auf WMS-Oberfläche zugreifen:

  1. Öffnen Sie den Browser (wir empfehlen Google Chrome in der aktuellen Version)
  2. Geben Sie https://IP_Adresse oder http://IP_Adresse als URL ein. Beispiel: https://10.135.0.1
  3. Geben Sie die Zugangsdaten für den Erst-Login ein:
    • Benutzer: admin
    • Passwort : wildix

1.1.3. Admin-Passwort ändern

Hinweis: Um die Sprache der WMS-Oberfläche zu ändern, müssen Sie doppelt auf den “admin”-Benutzer klicken und die gewünschte Sprache aus der Liste wählen.

Bevor Sie mit der Konfiguration des Systems beginnen, müssen Sie das Admin-Passwort ändern:

Hinweis: Dieser “admin”-Benutzer ist gleichzeitig der “Super Admin” und damit der einzige Benutzer mit Zugriff auf alle Ebenen der Systemverwaltung.

Wählen Sie den “admin”-Benutzer und klicken Sie auf “Setzen des Kennworts”:

  • Aktuelles: hier das aktuelle Passwort eingeben (wildix)
  • Neues: Klicken Sie auf “Generieren”, um automatisch ein starkes Passwort zu generieren (auf “Anzeigen” klicken, um das vom System generierte Passwort anzuzeigen).

Sie können aber auch ein eigenes starkes Passwort eingeben, das aus mindestens 8 Zeichen (mind. 1 Großbuchstabe, 1 Kleinbuchstabe, 1 Ziffer, 1 Sonderzeichen) bestehen muss.

Hinweis: Dies ist das Passwort, welches der “admin”-Benutzer zum Login in die WMS-Oberfläche benötigt.

  • das SIP/VoIP-Passwort wird verwendet, um Remote- Endgeräte anzumelden und zuzuweisen

Geben Sie für den “admin”-Benutzer eine Email-Adresse an, um Email-Benachrichtigungen erhalten zu können. Klicken Sie dazu zuerst doppelt auf den Benutzer und füllen Sie anschließend das Feld “Email” aus.

Anhang 1: Zugriff auf die Telefonanlage via seriellen RS-232-Port und SSH

Serieller RS-232-Port

  1. Verwenden Sie das RS-232-Kabel, um Ihren PC mit dem seriellen Port der Telefonanlage zu verbinden
  2. Öffnen Sie das RS-232-Terminal (z.B. PuTTY für Windows oder ZetaTerm für Mac) und stellen Sie die Baudrate auf 19200 ein
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  3. Verbinden Sie die Telefonanlage mit Netzspannung
  4. Das Boot-Menü wird angezeigt:
  5. Screen Shot 2016-04-26 at 13.35.25.png

    • Reset root password: ermöglicht es Ihnen, dass Passwort der Telefonanlage wieder auf den Anfangswert zurückzusetzen (Benutzer : admin , Passwort : wildix).
    • Recover system: Stellt das System wieder her und löscht die aktuelle Konfiguration (Achtung: dieser Vorgang muss durch den Technischen Support von Wildix autorisiert werden).
  6. Nach Abschluss des Boot-Vorgangs fordert die Telefonanlage zur Eingabe der Zugangsdaten auf und zeigt anschließend das Konsolenmenü an:

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SSH

Sollte die Telefonanlage bereits per Netzwerk über die Standard-IP (LAN-Port) oder die vom DHCP-Sever vergebene IP (WAN-Port) erreichbar sein, können Sie auch mit einem SSH-Client auf die Telefonanlage zugreifen.

1.2. Aktivierung der Telefonanlage

Schritt 1. Aktivierung der Telefonanlage über WMS

  1. Gehen Sie zu WMS Einstellungen -> Tools und Hiflsmittel -> Aktivierung / Lizenzen
  2. Geben Sie die Lizenz-Seriennummer und den Lizenz-Code ein und klicken Sie auf “Aktivieren”:

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Die Telefonanlage ist nun aktiviert und bei der ersten Aktivierung des Systems werden auch die Probelizenzen (Collaboration, CDR-View…) für 3 Monate freigeschaltet.
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Um erworbene Lizenzen zu aktivieren, folgen Sie die Anleitung unter Schritt 2.

Schritt 2. Aktivierung von Wildix Lizenzen über WMP.

WMP steht für Wildix Management Portal. Das Portal ist über www.wildix.com/portal zu erreichen.

Das WMP kann für folgende Zwecke genutzt werden:

  • Aktivierung der Telefonanlage und von Wildix-Anwendungen (Collaboration, CDR-View…)
  • Remote-Support (Remote-Verbindung zur Telefonanlage)
  • Support-Tickets
  • Auto-Configuration von Wildix-Endgeräten

Aus diesem Grund sollten Sie auch unbedingt sicherstellen, dass sich Ihre Telefonanlage mit dem Remote-Server wmp.wildix.com verbinden kann (siehe Anhang 7)

Stellen Sie sicher, dass alle Firewalls die den Zugriff auf die Telefonanlage aus dem Internet heraus einschränken, die Kommunikation mit den Servern wmp.wildix.com und vpn2.wildix.com auf TCP-Port 443 und UDP-Port 1194 zulassen.

  1. Rufen Sie das Wildix Management Portal (WMP – www.wildix.com/portal) auf uns loggen Sie sich mit Ihren Zugangsdaten ein (diese sollten Sie per Mail erhalten haben)
  2. Öffnen Sie den Reiter “PBX”
  3. Geben Sie die Seriennummer der Telefonanlage in das Feld “Seriennummer“ ein und klicken Sie auf “Übernehmen“

    Hinweis: Die Seriennummer der Telefonanlage (MAC) finden Sie auf dem Versandkarton der Telefonanlage

  4. Klicken Sie auf “Informationen”
  5. Klicken Sie auf “Registrieren”
  6. Wählen Sie die Lizenzen aus der Liste und klicken Sie auf “Bestätigen”

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Die Lizenzen sind nun aktiviert:

1.3. Einführung in WMS

Das WMS kann von jedem Betriebssystem (Mac OS, Windows, Linux) aus per Browser aufgerufen werden.

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Hauptmenü:

1 – Benutzer: Benutzer hinzufügen, Einstellungen und Passwörter anpassen, Benutzer von einer Telefonanlage innerhalb des WMS-Netzwerkes zu einer anderen verschieben, Berechtigungen von ACL-Gruppen einstellen, Telefonbücher importieren

2 – Trunks: VoIP-Trunks hinzufügen, Media-Gateways parametrisieren, Sammelanschlüsse erstellen (Gruppen von Trunks), Preislisten importieren

3 – Geräte: Geräte bereitstellen, WP-Telefone und Ports von analogen Geräten den jeweiligen Benutzern zuweisen, W-AIR-Netzwerke erstellen

4 – Wählpläne: Strategie zur Anrufverteilung einrichten, Zeitpläne erstellen, Switches, Rufgruppen erstellen, IVRs erstellen, allgemeine Dialplan-Parameter konfigurieren

5 – Einstellungen: System- und Netzwerkkonfiguration

Sekundäres Menü:

6 – Port Blocks: Benachrichtigungen (rot=Fehler; gelb=Warnung) über Ports, die von Remote-Trunks und -Telefonen benötigt werden, aber aktuell geschlossen sind (siehe Anhang 7)

7 – SIP-Blocks: über diesen Menüpunkt gelangen Sie zur Liste der aufgrund von mehrfach fehlgeschlagenen Anmeldeversuchen temporär gesperrten IP-Adressen. Das Symbol ist nur dann sichtbar, wenn aktuell tatsächlich Geräte gesperrt sind.

8 – Info: öffnet die Monit-Anwendung, die über Systemleistung, aktuell laufenden Prozesse, gebundene Ressourcen und andere technische Details informiert

9 – Anruf generieren: über diesen Menüpunkt kann ein Anruf oder ein Echo-Test unter Verwendung einer wählbaren Dialplan-Prozedur durchgeführt werden

10 – Klänge: über diesen Menüpunkt können Sie Warteschleifenmusik / Klingeltöne hochladen und die Systemnachrichten aufzeichnen (mehr Informationen finden Sie im Kapitel zum Thema Wählplan-Konfiguration)

11 – Terminal: Zugriff auf die Konsole (nur für den Administrator verfügbar)

12 – Ereignismonitor: über diesen Menüpunkt kann ein Protokoll mit allen über die Telefonanlage durchgeführten Anrufen aufgerufen werden (mehr Informationen finden Sie im letzten Kapitel dieses Leitfadens)

13 – Neustart / Anhalten

14 – Abmelden

TEIL 2. Netzwerk-Konfiguration

2.1. Netzwerkszenario auswählen

Gehen Sie zu Einstellungen > System > Netzwerk

Stellen Sie die Netzwerkparameter entsprechend des gewählten Netzwerkszenarios ein:

  • Gemeinsames Daten- und Sprachnetzwerk
  • Separate Daten- und Sprachnetzwerke
  • Separate Daten- und Sprachnetzwerke mit Traffic Shaper

2.1.1 Gemeinsames Daten- und Sprachnetzwerk

In diesem Szenario wird nur die Netzwerkschnittstelle ETH0 verwendet und die IP-Adresse vom DHCP-Server des Netzwerkes bezogen.

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  1. Wählen Sie die WAN-Schnittstelle eth0 aus und aktivieren Sie die Option „Adresse vom DHCP-Server beziehen“.
  2. Screen Shot 2016-04-28 at 12.38.35.png

    Alle anderen Schnittstellen bleiben deaktiviert.

  3. Klicken Sie auf “Netzwerkeinstellungen übernehmen”.

Dies kann eine Änderung der IP-Adresse der Telefonanlage nach sich ziehen.

Prüfen Sie die Liste der von Ihrem DHCP-Server vergebenen IP-Adressen, um die korrekte Adresse der Telefonanlage herauszufinden.

2.1.2 Separate Daten- und Sprachnetzwerke

In diesem Szenario fungiert die Telefonanlage als DHCP-Server des Netzwerkes und vergibt IP-Adressen an alle Geräte.

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  1. Wählen Sie die WAN-Schnittstelle eth0 aus und aktivieren Sie die Option „Adresse vom DHCP-Server beziehen“.
  2. Screen Shot 2016-04-28 at 12.38.35.png

  3. Wählen Sie die LAN-Schnittstelle eth1 aus. Die standardmäßige IP-Adresse ist 10.135.1.1.
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  5. Klicken Sie auf “Netzwerkeinstellungen übernehmen”.

Dies kann eine Änderung der IP-Adresse der Telefonanlage nach sich ziehen. Prüfen Sie die Adresse der WAN-Schnittstelle eth0, um die korrekte Adresse der Telefonanlage herauszufinden.

2.1.3 Separate Daten- und Sprachnetzwerke mit Traffic Shaper

In diesem Szenario wird eine Brücke zwischen den Schnittstellen eth0 und eth2 gebildet und die Schnittstelle eth1 für das separate Netzwerk genutzt.

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Für die WAN-Schnittstelle eth0 können Upload- und Download-Limits definiert werden. Die Telefonanlage reserviert die für die Kommunikation mit VoIP-Betreibern und Remote-Telefonen benötigte Bandbreite. Dem auf der LAN-Schnittstelle eth1 generierten Traffic wird Priorität eingeräumt.

  1. Verbinden Sie den zweiten Switch mit dem LAN2-Port der Telefonanlage
  2. Klicken Sie auf “Traffic Shaper eth0-eth2 aktivieren”
  3. Klicken Sie auf “Netzwerkeinstellungen übernehmen”
  4. Zwischen der WAN-Schnittstelle eth0 und der LAN-Schnittstelle eth2 wird eine Brücke gebildet. Das Netzwerk an der LAN-Schnittstelle eth1 bleibt separiert.

    Die Schnittstellen eth0 und eth2 werden nicht mehr auf der Seite angezeigt. Stattdessen wird wbr0 als WAN-Schnittstelle verwendet und behält dabei die Einstellungen der Schnittstelle eth0 (entweder statische IP oder dynamische IP über DHCP).

  5. Wählen Sie die WAN-Schnittstelle wbr0 und legen Sie die Bandbreiten-Limits für Uploads und Downloads fest, um diese Bandbreite für die Kommunikation mit VoIP-Betreibern und Remote-Telefonen zu reservieren.
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    Einstellungen der LAN-Schnittstelle eth1:

    Screen Shot 2016-04-28 at 12.45.33.png

  7. Klicken Sie auf “Netzwerkeinstellungen übernehmen”.

Dies kann eine Änderung der IP-Adresse der Telefonanlage nach sich ziehen. Prüfen Sie die Adresse der WAN-Schnittstelle wbr0, um die korrekte Adresse der Telefonanlage herauszufinden.

2.2. Telefonanlagen-Domainname *.wildixin.com

Der Abschnitt “Hosts” beinhaltet die DNS-Einstellungen.

Wildix stellt den Domainnamen *.wildixin.com bereit, welcher für alle Telefonanlagen verfügbar ist. Geben Sie den Namen Ihrer Telefonanlage (z.B. elenatest) in das Feld „Systemname“ ein.

Auf jede Telefonanlage mit einer öffentlichen IP kann auf verschiedene Arten per HTTP/HTTPS zugegriffen werden.

  • Öffentliche IP-Adresse
  • Seriennummer der Telefonanlage + wildixin.com (Beispiel: 0a1bc2345d67.wildixin.com)
  • Der im Feld “Systemname” eingegebene Domainname (Beispiel: elenatest.wildixin.com)

Die letzte Variante kann man sich wahrscheinlich am besten merken.

Der Domainname ist außerdem dann sehr wertvoll, wenn Ihre Telefonanlage nicht über eine statische öffentliche IP verfügt. Denn dann können Sie die Telefonanlage immer über den Domainnamen erreichen, auch nachdem sich die öffentliche IP geändert hat.

Hinweis: Der unter “Systemname” eingegebene Wert wird mit dem unter WMP > PBX > Informationen > “DNS” eingegebenen Wert synchronisiert.


DOKUMENTATION

TEIL 3. Grundlegende WMS-Konfiguration

Nachdem Sie unter Einstellungen > System > Netzwerk die Netzwerkparameter konfiguriert haben, kann die Telefonanlage mit dem Internet verbunden werden.

3.1. Zeit- und Datumseinstellungen

Gehen Sie zu Einstellungen > System > NTP-Server:

Stellen Sie sicher, dass…

  • die richtige Zeitzone eingestellt ist und
  • Zeit und Datum mit den NTP-Servern synchronisiert werden

3.2. Fernwartung

Gehen Sie zu Einstellungen > Tools und Hilfsmittel > Fernwartung: Unter “Server-Status” muss “gestartet” angezeigt werden.

Stellen Sie sicher, dass alle Firewalls die den Zugriff auf die Telefonanlage aus dem Internet heraus einschränken, die Kommunikation mit den Servern wmp.wildix.com und vpn2.wildix.com auf TCP-Port 443 und UDP-Port 1194 zulassen. Nur dann kann sich die Telefonanlage mit dem Wildix-Server (WMP) verbinden.

3.3. Aktivierung

Gehen Sie zu WMS-Einstellungen> Tools und Hilfsmittel > Aktivierung / Lizenzen:

Prüfen Sie, ob die Telefonanlage und die zusätzlichen Dienste aktiviert sind (Abschnitt “Aktivierung” > “Aktiviert”, Abschnitt “Zusätzliche Dienste” > “Ja” hinter jedem Dienst).

Klicken Sie auf „Über das Internet aktualisieren“, um die über das WMP aktivierten Lizenzen zu aktualisieren.

3.4. Speicher-Dienste

Gehen Sie zu Einstellungen > System > Speichermedien

Der in die Telefonanlage eingesteckte USB-Stick dient zur Speicherung von Voicemail-Nachrichten, Anrufmitschnitten, Faxen, CDR, CTI-Daten, etc.

Es wird empfohlen, Backups auf einem weiteren USB-Stick oder einer Windows-/NFS-Freigabe zu speichern, um das System bei einem Defekt des USB-Sticks wiederherstellen zu können.

Der erste mit “Speichergerät” bezeichnete Abschnitt zeigt die beim Systemstart eingebundenen Datenträger, die aktiven Partitionen und deren Auslastung an.

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Klicken Sie in der Spalte “Aktion” auf “Initialisieren”, um die Partitionierung und Formatierung des Datenträgers vorzunehmen.

Klicken Sie in der Spalte “Aktion” auf “+”, um eine Partition hinzuzufügen.

Klicken Sie unter “Windows-Freigabe” oder “NFS-Freigabe” auf “+”, um ein Serverlaufwerk hinzuzufügen.

3.5. System-Backup und -Upgrade

3.5.1. System-Backup erstellen

Bevor Sie ein Upgrade des Systems vornehmen können, muss immer zuerst ein Backup erstellt werden.

Damit die Telefonanlage aktualisiert werden kann, muss sie sich zum Remote-Server wmp.wildix.com verbinden können (siehe Anhang 7).

Firewalls die den Zugriff auf die Telefonanlage aus dem Internet heraus einschränken, müssen die Kommunikation mit den Servern wmp.wildix.com und vpn2.wildix.com auf TCP-Port 443 und UDP-Port 1194 zulassen.

Gehen Sie zu Einstellungen > Tools und Hilfsmittel > Datensicherungsßystem

Über dieses Menü können Sie ein System-Backup erstellen und herunterladen und ein planmäßiges Backup konfigurieren.

Backup erstellen:

  • Klicken Sie auf “Backup erstellen und herunterladen”, um das Backup auf Ihrem PC zu speichern
  • Klicken Sie alternative auf “Backup erstellen”, um das Backup auf der Telefonanlage (auf dem USB-Stick) zu speichern.

Der Reiter “Geplante Backups” ermöglicht es Ihnen, ein geplantes (täglich, wöchentlich, monatlich) Backup zu erstellen, das entweder auf einem Netzlaufwerk / FTP-Server gespeichert oder per Email versandt wird.

3.5.2. System auf neuste Version upgraden

Gehen Sie zu Einstellungen > Tools und Hilfsmittel > Upgrade

  1. Geben Sie den Repository-Namen (rel380) im Feld „Upgrade-Repository“ ein und klicken Sie auf „Speichern“.
  2. Das System prüft im Anschluss, ob in diesem Repository eine neue Version verfügbar ist.

  3. Klicken Sie auf “Upgrade durchführen”, wenn eine neue Version gefunden wurde.
  4. Klicken Sie im Popup-Dialog auf Ja.

    Ein Upgrade nimmt grundsätzlich mehrere Minuten in Anspruch.

  5. Nach Abschluss des Upgrades erscheint die Schaltfläche “Neustart”.
  6. Klicken Sie auf “Neustart” und warten Sie, bis das System neu gestartet wurde.

Sobald die Telefonanlage neu gestartet wurde, erscheint die Login-Seite.

Loggen Sie sich im WMS ein. Die aktuelle WMS-Version wird oben rechts im Bildschirm angezeigt.

HINWEIS: Sollte das Upgrade fehlschlagen, können Sie das davor erstellte Backup wieder einspielen. (Einstellungen > Werkzeuge und Hilfsmittel > System-Backup).

HINWEIS: Wildix bietet seinen Partnern auch das Repository rel380beta an, in welchem zu Testzwecken die neusten Features und Bugfixes bereitgehalten werden. Das Changelog finden Sie unter http://www.wildix.com/wms-beta-changelog/.

3.6. DHCP-Server

Gehen Sie zu Einstellungen → System → DHCP-Server.

Wenn das gewählte Netzwerk-Szenario die Telefonanlage als DHCP-Server für die IP-Verteilung an die Endgeräte vorsieht, dann muss diese Option auch aktiviert und die korrekten Werte eingetragen sein:

Der DHCP-Server wurde für die automatische Bereitstellung (Auto Provisioning) unterstützter Geräte integriert. Nachdem der DHCP-Server bei der Ersteinrichtung der Endgeräte eingeschaltet sein muss, kann er anschließend gänzlich deaktiviert werden. Alternativ kann auch der Parameter „Unbekannte Clients zurückweisen“ aktiviert werden.

Parameter:

  • DHCP-Server beim Systemstart aktivieren: Aktiviert den internen DHCP-Server und ermöglicht die Auswahl der Netzwerkschnittstelle, über welche der Server IPs verteilt (im Normalfall eth1)
  • muss größer sein als / muss kleiner sein als: Wertebereich an IP-Adressen, die den Hosts zugewiesen werden können
  • Standard-DHCP-Lease-Zeit (min): Minimale Lease-Dauer
  • Maximum Lease-Anzahl: Maximale Anzahl an Leases, die vergeben werden können
  • Suffix des Domainnamen: wenn die Hosts in das durch den Domain-Controller verwaltete Netzwerk eingefügt werden
  • Standard-Gateway: IP-Adresse des Routers bzw. der Telefonanlage (im Falle der LAN-Schnittstelle)
  • Primärer / Sekundärer DNS-Server: Adressen von DNS-Servern
  • Primärer / Sekundärer NTP-Server: Adressen von NTP-Servern
  • Primärer / Sekundärer WINS-Server: Adressen von WINS-Servern
  • Unbekannte Clients zurückweisen: ist dieser Parameter gesetzt, werden an unbekannte Hosts keine IP-Adressen vergeben

Alle IP-Adressen, die durch den DHCP-Server an Endgeräte vergeben wurden, werden in der “Leases”-Tabelle direkt darunter angezeigt.

3.7. SMTP-Client

Gehen Sie zu Einstellungen > System > SMTP-Client.

Der SMTP-Client ermöglicht es der Telefonanlage, Benachrichtigungen über neue Voice-Nachrichten, verpasste Anrufe, Chat-Anfragen, Anrufmitschnitte, Faxe, etc. zu versenden.

Fügen Sie ein neues SMTP-Profil hinzu:

  1. Wählen Sie “Default” und klicken Sie auf “Bearbeiten”
  2. Füllen Sie die folgenden Felder aus:
    • Email von: Adresse unter welcher die Telefonanlage ihre Emails versendet
    • SMTP-Server: SMTP-Adresse des verwendeten Servers
    • Port: SMTP-Port des Servers
    • Benutzer: Für den Zugriff auf den Server benötigter Benutzername
    • Kennwort: Für den Zugriff auf den Server benötigtes Passwort
    • HELO Domain: Die für den Versand der Emails definierte Domain. Standardmäßig wird „localhost“ verwendet. Ändern Sie die Domain, wenn der Server wegen aktiver SPAM-Filter den Versand von Emails blockiert.
    • TLS aktivieren: Aktiviert das TLS-Protokoll für eine erhöhte Verbindungssicherheit zum Server
    • STARTTLS aktivieren: STARTTLS wird genutzt, wenn vom SMTP vorgesehen
  3. Klicken Sie auf “Speichern”

Um sicherzustellen, dass die eingegebenen Parameter richtig sind, wählen Sie das zuvor erstellte SMTP-Protokoll und klicken Sie auf „Test“.

Sie erhalten folgende Email:

3.8. CDR

Gehen Sie zu Einstellungen > PBX > CDR

Wildix-Telefonanlagen unterstützen drei CDR-Sicherungsmodi:

  • Externer Microsoft SQL-Server: MySQL oder MSSQL.

Der Server muss vorinstalliert und für die Telefonanlage erreichbar sein.

  • Internet Datenbank: CDR Sqlite.

CDR wird auf der Telefonanlage gespeichert (auf dem dafür vorgesehenen Back-End; in Ihrem Fall der USB-Stick). Dieses Back-End ist nur für Telefonanlagen vom Typ WGW40 (oder kleiner) verfügbar.

  • CSV-Datei

Wichtig: Für Telefonanlagen vom Typ WGW90 (und größer) mit hoher Last, wird die Speicherung in MySQL- oder MSSQL-Datenbanken empfohlen.

Schritt 1. Verbindung zur Datenbank ermöglichen

Die Reiter “CDR MSSQL”, “CDR MySQL”, “CDR Sqlite” und “CDR CSV” ermöglichen es Ihnen, für die Speicherung von CDR-Daten eine Verbindung zu internen oder externen Datenbanken herzustellen. Alle 4 Sicherungsmethoden können gleichzeitig aktiviert sein.

Es sollte zumindest ein Backend konfiguriert werden (MSSQL / MySQL /MySQL).

Beispiel für eine MSSQL/MySQL-Konfiguration:

  • Aktiviert: Aktivieren Sie diese Checkbox, um das Back-End zu aktivieren
  • Hostname: Der Name oder die IP-Adresse des Remote-Servers
  • Datenbankname: Eine existierende Datenbank, in welche die CDR-Daten gespeichert werden sollen
  • CDR-Tabellenname: Der Name der Tabelle, welche die Telefonanlage in der Remote-Datenbank anlegt
  • Benutzer: Der für den Zugriff auf den Datenbankserver erforderliche Benutzername
  • Kennwort: Das für den Zugriff auf den Datenbankserver erforderliche Passwort
  • Port: Der verwendete Port

Schritt 2. Wählen Sie das Back-End für die CDR-Sicherung.

Im Reiter “CDR-Einstellungen” kann das für die Anzeige der CDR-Statistiken verwendete Backend definiert werden. Es kann nur ein Back-End gewählt werden.

Für jedes Back-End wird auf der rechten Seite des Bildschirms ein Protokoll angezeigt, das über den Status und eventuelle Probleme und Fehler informiert.

Nachdem Sie ein Back-End für die CDR-Sicherung gewählt haben, kann die Telefonanlage die Anrufhistorie in diesem Back-End speichern. Auf die gespeicherten Anrufdaten kann über Collaboration und Wildix-Telefone (WP-Modelle mit Display, W-AIR) sowie iOS- und Android-Anwendungen zugegriffen werden.

3.9. SIP-RTP

Gehen Sie zu Einstellungen > PBX > SIP-RTP

Die standardmäßig auf dieser Seite eingestellten Parameter, sind im Einklang zum VoIP-Protokoll.

Prüfen Sie die folgenden Parameter:

  • Externen IP-Adresse automatisch herausfinden: aktiviert die automatische Erkennung der externen IP-Adresse über die darunter eingegebene DynDNS-URL
  • DynDNS Website-URL: hier können Sie die URL angeben, über welche die IP-Adresse herausgefunden werden kann (Standard: http://checkip.dyndns.org/)

Denken Sie daran, dass Sie die Telefonanlage auch über ihren wildixin.com Domainnamen erreichen können (dazu unter Einstellungen > System > Netzwerke im Abschnitt “Hosts” den Namen der Telefonanlage unter “Systemname” eintragen)

  • Externer Secure Port (Standard: 443): Hier können Sie bei Bedarf einen abweichenden Port für die TLS-Verbindung eingeben.
  • Sprache: Spracheinstellung der Telefonanlage. Die Sprache der WMS-Oberfläche wird allerdings in den Benutzereinstellungen geändert (auf “admin” klicken und Sprache wählen).
  • Wideband-Codec im LAN verwenden: Der verwendete Codec wird automatisch vom System gewählt.

Im Normalfall werden bei breitbandiger Verbindung (LAN) bevorzugt die unkomprimierten Codecs (G.711 aLaw) genutzt, während für Remote-Verbindungen auf komprimierte Codecs (G.729) zurückgegriffen wird. Sie können diese Option auch deaktivieren und stattdessen Schritt für Schritt einzelne Netzwerke unter „Netzwerke, in denen immer der Breitband-Codec benutzt werden soll“ eintragen, um auf diese Weise die Bandbreitenausnutzung in VPN-Netzwerken zu optimieren (VPNs werden von der Telefonanalage als LANs angesehen).

  • Neue Geräte in lokalen Netzwerken automatisch hinzufügen: Diese Option muss aktiv sein, damit Wildix-Geräte via auto.wildixin.com automatisch bereitgestellt werden können.

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DOKUMENTATION

Leitfaden zu den Netzwerkeinstellungen: https://manuals.wildix.com/wms-settings/

3.10. Allgemeine Dialplan-Einstellungen

Gehen Sie zu Wählpläne > Allgemeine Einstellungen.

In diesem Menü können Sie die Standardparameter für die Anrufverwaltung einstellen.

Die auf dieser Seite angegebenen Standardparameter sollten angepasst werden, wenn der Betreiber dies verlangt.

Parameter:

  • Timeout bei geparkten Anrufen: Timeout in Sekunden
  • Präfix für externe Anrufe: Der für Gespräche über die externe Leitung zu wählende Präfix (Standard: 0)
  • Internationaler Präfix: Der für Gespräche ins Ausland zu wählende Präfix (Standard: 00)
  • Nationaler Präfix: Der für Gespräche im Inland zu wählende Präfix (Standard: 0)

Hinweis: Die auf dieser Seite definierten Präfixe werden auch zur Erkennung der richtigen Anrufklasse verwendet (im Abschnitt „Dokumentation“ finden Sie weiterführende Informationen zur Anrufklassenerkennung).

  • Ländercode: WICHTIG! Wählen Sie hier unbedingt Ihr Land aus, damit eingehende und ausgehende Anrufe korrekt weitergeleitet werden.
  • Standard-Timeout bei internen Anrufen: Standard-Timeout, bevor ein interner Anruf umgeleitet (bei aktivierter Anrufumleitung) oder beendet wird.
  • Timeout vor erster Ziffer (sek): Wartezeit, bis der Anruf aufgrund fehlender Eingaben beendet wird. Der Timer startet mit dem Abnehmen des Hörers.
  • Timeout zwischen Ziffern (sek): Wartezeit in Sekunden, nach welcher die eingegebene Nummer gewählt wird, sofern der Benutzer den Anruf nicht schon eher über die entsprechende Taste seines Telefons (siehe unten) gestartet hat.
  • Taste zum Starten des Anrufs: Es können die Tasten # und * oder gar keine Taste als Starttaste festgelegt werden.
  • Töne während der Zifferneingabe abspielen: Aktiviert die DTMF-Töne während der Rufnummerneingabe.
  • Qualität der aufgenommenen Sprachnachrichten / Anrufe: Wählen Sie hier die gewünschte Qualität und Dateigröße
  • Senden der E-Mail-Benachrichtigungen nach vollständiger Registrierung / Senden der Registrierungsdateien als E-Mail-Anhang
  • Wählplan-Variablen definieren: In diesem Feld können Sie eigene Dialplan-Variablen definieren, z.B: GDIAL_TIMEOUT=600 (globales Dialplan-Timeout = 600 Sekunden)
    (Im Abschnitt „Dokumentation“ finden Sie weiterführende Informationen)
    • Setzen von Kurzwahl-Mustern: Eigene Dial Pattern definieren. Dieses Feld sollte modifiziert werden, wenn die Nummerierung der Benutzer vom Pattern 1XX / 2XX abweicht.

    WICHTIG: Stellen Sie unter “Ländercode” unbedingt den Code Ihres Landes ein. Klicken Sie “Speichern”, um die Änderung anzuwenden.


    DOKUMENTATION

    Teil 4. WMS Netzwerkkonfiguration

    4.1. Grundfunktionen des WMS-Netzwerks

    Das WMS-Netzwerk ist ein sicheres Intranetzwerk, das es den Kollegen im Büro ermöglicht, in einem transparenten und automatischen System zusammenzuarbeiten.

    Grundfunktionen

    Benutzer

    • Anwesenheitsstatus von Kollegen. Kostenlose interne Kommunikation (nur Zugriffe aufs Internet sind kostenpflichtig)
    • Anzahl der Benutzer im WMS-Netzwerk ist nicht begrenzt
    • Die Benutzerdatenbank liegt auf einem verteilten LDAP-Server; jeder neu hinzugefügte Benutzer ist sofort sichtbar und kann von anderen Benutzern des Systems kontaktiert werden
    • Roaming-Profil: Benutzer können zwischen den Standorten wechseln und dabei ihre Nummer und Benutzereinstellungen beibehalten; Angestellte können immer unter derselben Nummer erreicht werden

    Master vs. Slaves

    • Jede Telefonanlage im Netzwerk kann als Master agieren
    • Jegliche Aktualisierungen auf einer der Slave-Anlagen, werden zuerst dem Master bekannt gegeben und dann in Echtzeit an die Slave-Anlage weitergereicht
    • Direkte Peer-to-Peer-Kommunikation zwischen den Telefonanlagen

    Auto-Recovery und Verlässlichkeit

    • WMS-Verlässlichkeit: Interne und externe Anrufe sind auch dann möglich, wenn eine Telefonanlage (auch die Master-Anlage) ausfällt
    • WMS Auto-Recovery: Im Falle eines Ausfalls der Master-Anlage übernimmt dynamisch eine andere Anlage die Funktionen des Masters
    • Lokale Verfügbarkeit: auch wenn eine Slave-Anlage vom Netzwerk getrennt wird, funktioniert sie weiter, wird allerdings nicht mehr mit Aktualisierungen der Benutzerdatenbank versorgt
    • Falls ein direkter Verbindungsversuch zwischen zwei Slave-Anlagen fehlschlägt, können diese die Master-Anlage als Proxy nutzen, um miteinander zu kommunizieren

    Alle Dienste sind an jedem Standort verfügbar

    • Auto-Synchronisation der Benutzer, Anrufgruppen und ACL-Konfiguration zwischen den Telefonanlagen; dies ermöglicht signifikante Zeiteinsparungen bei der Konfiguration und Wartung
    • Jede Telefonanlage hat Ihre eigenen lokalen Leitungen, eigenen Benutzer, IVRs und Wählplan-Prozeduren. Sie können den Wählplan jedoch so konfigurieren, dass Anrufe über alle Telefonanlagen des Netzwerks geleitet werden können. Auf diese Weise können Sie auch dann lokale Leitungen nutzen, wenn Sie aus dem Ausland anrufen.

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    4.2. Master- und Slave-Konfiguration

    Wichtig: Wenn die Telefonanlagen an entfernten Standorten stehen, müssen Sie die Ports 443 TCP und 1194 UDP am Router der Slave-Anlage zur IP der Master-Anlage weiterleiten.

    Gehen Sie zu Einstellungen > PBX > WMS-Netzwerk.

    Master-Konfiguration

    • PBX-Modus: Master
    • MTU: Größe der größten Protokolldateneinheit, die über VPN übertragen werden kann (MTU = Maximum Transmission Unit)
    • Anmeldung: Login festlegen (muss auf Master- und Slave-Anlagen gleich sein)
    • Kennwort: Passwort festlegen (muss auf Master- und Slave-Anlagen gleich sein)

    Slave-Konfiguration

    • PBX-Modus: Slave
    • IP der Master-PBX: die WAN IP der Master-Telefonanlage (oder der *.wildixin.com Domainname)
    • MTU: wie bei Master-Anlage
    • Anmeldung: wie bei Master-Anlage
    • Kennwort: wie bei Master-Anlage

    HINWEIS: Gehen Sie zu Benutzer > PBX, um sich die Telefonanlagen in Ihrem Netzwerk anzeigen zu lassen. Auf dieser Seite können Sie die URLs ablesen, unter welchen Sie die Telefonanlagen in Ihrem WMS-Netzwerk erreichen können.

    HINWEIS: Durch die Aktivierung des WMS-Netzwerkes werden die Benutzer und Gruppen der Slave-Anlage gelöscht.

    Wenn Sie das WMS-Netzwerk auf einer Slave-Telefonanlage aktivieren, die vorher schon in Verwendung war, werden die Benutzer und Gruppen auf der Slave-Anlage gelöscht. Um die existierenden Benutzer wiederherzustellen, gehen Sie wie folgt vor:

    1. Exportieren Sie die CSV-Datei mit den Benutzern der Slave-Anlage
    2. Aktivieren Sie das WMS-Netzwerk
    3. Importieren Sie die CSV-Datei mit den Benutzern der Slave-Anlage in die Master-Anlage
    4. Greifen Sie auf die Slave-Anlage zu und kopieren Sie die Benutzer von der Master-Anlage auf die Slave-Anlage

    Teil 5. Benutzer

    Benutzer können entweder manuell hinzugefügt oder aus MySQL / MSSQL, LDAP / AD, Google, Office 365, Exchange Server und CSV-Dateien importiert werden

    5.1. Benutzer hinzufügen / importieren

    Gehen Sie zu Benutzer > Benutzer

    Klicken Sie auf “+”, um einen neuen Benutzer anzulegen und geben Sie die Parameter in die Tabelle ein:

    • Benutzer: Benutzertyp einstellen:
      • Admin – System-Administrator mit WMS-Zugriff
      • User – ein normaler Benutzer des Systems
      • Fax – T.38-Unterstützung für FXS (analoge Telefone, Faxgeräte)
      • Park Orbit – Parking Feature (für weitere Informationen: https://manuals.wildix.com/parking-feature)
    • Benutzername: Vor- und Zuname
    • Login: wird für die AD-Integration verwendet (lesen Sie dazu auch die Dokumentation zum Import von Benutzern)

    DOKUMENTATION:

    Import von Benutzern und Telefonbüchern aus MySQL / MSSQL / LDAP / AD / Office 365 / Google / Exchange Server: https://manuals.wildix.com/import-of-contacts-and-users/


    • Telefon: Durchwahlnummer (normalerweise im Format 1XX, 2XX)
    • Fax und Büro: DID-Nummer für Faxnachrichten und Anrufe
      Hinweis: Über diese Nummer ist der Benutzer von außen erreichbar

    DOKUMENTATION:

    Der Fax-Server ist standardmäßig auf allen Wildix-Telefonanlagen aktiviert und bietet folgende Funktionen:

    • Fax- und SMS-Nachrichten von Wildix Collaboration aus versende
    • Fax-Nachrichten von verschiedenen Mac OS X- und Windows-Anwendungen aus versenden
    • Über eine Remote-Anlage Nachrichten im WMS versenden
    • Fax2Mail-Dienste verwenden
    • Mail2Fax- und Mail2SMS-Dienste verwenden

    Kurzanleitung Fax-Server: https://manuals.wildix.com/fax-server-quick-guide/

    • Email: Persönliche Email für Benachrichtigungen (Voicemail, Anrufmitschnitte)
    • Mobilfunknummer: Persönliche Mobilfunknummer zur Verwaltung der Mobile Extension
      Hinweis: Die Funktionen von Mobility erlauben es Benutzern, Anrufe auf ihren Mobilfunkgeräten entgegenzunehmen. Mehr Informationen im Anhang 7.
    • Wählplan: Wählplan-Prozedur für ausgehende Anrufe (Standard “Benutzer”)
      Hinweis: Für den Fall, dass ausgehende Anrufe bei einigen Benutzern anders gehandhabt werden sollen, erstellen Sie unter Dialplan > Dialplan-Regeln weitere Prozeduren und ordnen Sie diese den Benutzern zu
    • Fax-Wählplan: Wählplan-Prozedur für das Versenden von Fax-Nachrichten über Wildix Collaboration (Standard: “Benutzer”)
    • Sprache: Sprache des Benutzerinterfaces
    • Gruppe: ACL-Gruppe des Benutzers
      Hinweis: Standardmäßig werden neu erstellte Benutzer der Gruppe “Default” zugeordnet. Gehen Sie zu Benutzer > Gruppen und wählen Sie die Gruppe “Default”, um die Berechtigungen der Benutzer dieser Gruppe anzuschauen und anzupassen.

    DOKUMENTATION:

    LEITFADEN zur ACL- und Anrufklassenverwaltung https://manuals.wildix.com/acl-and-call-classes/

    In diesem Leitfaden finden Sie Informationen darüber…

    • wie Sie die Berechtigungen (für Anrufe in bestimmte Ziele und die Verwendung bestimmter „Unified Communications“-Dienste) der Benutzer verwalten
    • wie Sie die Berechtigungen (Verwaltung der Telefonanlage und Zugriff auf bestimmte WMS-Menüs) der Anlagen-Administratoren (Benutzer vom Typ “admin”) verwalten
    • welche Länder unterstützt werden und wie Sie Anrufklassen verwalten

    • Abteilung: Diese Zeile kann für Notizen verwendet werden *

    *WICHTIG: In Wildix Collaboration werden die Benutzer entweder nach dem Eintrag „Gruppe“ oder dem Eintrag „Abteilung“ (wenn dieses Feld ausgefüllt wurde) gruppiert.

    Screen Shot 2016-04-29 at 10.10.45.png

    Nachdem Sie angelegt wurden, erscheinen die Benutzer in der Tabelle.

    Screen Shot 2016-04-29 at 11.08.51.png

    HINWEIS:
    Die erste Spalte zeigt den Benutzertyp an (Admin / User / Fax). Die zweite Spalte liefert Informationen zum Status des Benutzers. Aktuell ist der Status grau, da dem Konto der Benutzer keine Geräte zugeordnet sind und die Benutzer nicht mit Wildix Collaboration verbunden sind.

    1 – “+”: Benutzer hinzufügen

    2 – “Bearbeiten”: Die in der Tabelle angezeigten Informationen (Benutzername, Telefon, Fax, etc.) bearbeiten

    3 – “-”: Einen oder mehrere Benutzer löschen

    4 – Setzen des Kennworts: Passwörter der Benutzer ändern

    Hinweis: Sie können nur neue Passwörter eingeben aber aus Sicherheitsgründen nicht die aktuellen Passwörter der Benutzer einsehen. Nutzen Sie die Funktion „CSV Export“ (nur für Administratoren verfügbar), um die Passwörter der Benutzereinzusehen.

    • WEB – Passwort für den Zugriff auf WMS / Collaboration
    • SIP/VoIP – Passwort für die Zuordnung von Remote-Telefonen

    Klicken Sie auf “Generieren”, um automatisch ein starkes Passwort zu erstellen (auf “Anzeigen“ klicken, um sich das erstellte Passwort anzuschauen)

    Sie können auch ein eigenes Passwort eingeben, das aus mind. 8 Zeichen bestehen muss und 1 Großbuchstaben, 1 Kleinbuchstaben, 1 Sonderzeichen und 1 Ziffer enthalten muss.

    5 – Bearbeiten der Präferenzen: Hier können Sie alle Benutzereinstellungen und Telefonfunktionen verwalten (mehr Details in Anhang 2)

    6 – Willkommensnachricht senden: Senden Sie eine Willkommensnachricht mit Details zum Wildix-Collaboration-Zugriff (URL, Login, Passwort) an neu angelegte Benutzer. Das Email-Template kann angepasst werden.

    7 – Benutzer auf andere Telefonanlage verschieben: Für den Fall, dass ein WMS-Netzwerk eingerichtet ist, können mehrere Benutzer markiert und auf eine andere Telefonanlage verschoben werden.

    WICHTIG: Sie müssen den Vorgang von der Ziel-Anlage aus einleiten. Andernfalls werden die Benutzerbilder und – Einstellungen nicht mit verschoben.

    Beispiel: Benutzer 100 gehört zur Anlage PBX A und soll auf Anlage PBX B verschoben werden. Greifen Sie dazu auf PBX B zu, wählen Sie Benutzer 100 und klicken Sie auf „Benutzer auf andere Telefonanlage verschieben“.

    8 – CSV Export (nur für Administratoren verfügbar): Speichern Sie eine CSV-Datei mit Benutzerinformationen auf Ihrem PC.

    Hinweis: Auf diese Weise kann der Administrator Kenntnis über die Passwörter der Benutzer erlangen

    9 – Import: Benutzer aus MySQL / MSSQL, LDAP / AD, Google, Office 365, Exchange Server oder CSV-Datei importieren.

    DOKUMENTATION:

    Import von Benutzern und Telefonbüchern aus MySQL / MSSQL / LDAP / AD / Office 365 / Google / Exchange Server: https://manuals.wildix.com/import-of-contacts-and-users/

    10 – Suchfeld

    11 – PBX wählen: Für den Fall, dass ein WMS-Netzwerk eingerichtet ist, können Sie hier auswählen, ob Sie nur die Benutzer einer bestimmten Telefonanlage oder die Benutzer aller Anlagen angezeigt bekommen wollen.

    HINWEIS: Administratoren können nicht andere Administratoren bearbeiten und deren Passwörter ändern. Diese Änderungen können aus Sicherheitsgründen nur durch den Super-Admin durchgeführt werden.

    Anhang 2: Benutzereinstellungen

    Hinweis: Alle Funktionen mit Ausnahme von “Gemeinsame Voicemail” und “Hotline” können direkt vom Benutzer über das Collaboration-Interface (Einstellungen) angepasst werden. Der Leistungsmerkmale“-Abschnitt kann auch von Wildix-Telefonen (WP) aus angepasst werden.

    Leistungsmerkmale: Telefonfunktionen für verschiedene Anrufklassen

    • Klassen: Wählen Sie eine Anrufklasse (intern / extern / whitelist / blacklist), bevor Sie die untenstehenden Telefonfunktionen bearbeiten. Die Änderungen an den Funktionen werden nur auf die aktuelle gewählte Anrufklasse angewandt.
    • Abweisen aller Anrufe
    • Anrufweiterleitung bei Besetzt / Verzögerte Anrufweiterleitung / Sofortige Anrufweiterleitung: Hier können Sie die Anrufumleitung bei belegter Leitung und Zeitüberschreitung oder auch die sofortige Umleitung aktivieren. Geben Sie je nach Wunsch die Zielnummer oder des Wort VOICEMAIL (Umleitung an Voicemail) ein.
    • Anklopfen: Aktivieren Sie diese Funktion, um mehr als einen Anruf gleichzeitig empfangen zu können
    • Zeitüberschreitung beim Wählen: Ist diese Funktion aktiviert, wird der Anruf beendet, wenn innerhalb einer bestimmten Zeit nicht abgenommen wird. Die Zeit (in Sekunden) muss in das Feld eingeben werden.
    • Mobile Nebenstellen-Verwaltung: Ist diese Funktion aktiviert, wird der Anruf an die Mobilfunknummer des Benutzers weitergeleitet (diese muss allerdings auch hinterlegt sein), wenn innerhalb einer bestimmten Zeit nicht abgenommen wird. Die Zeit (in Sekunden) muss in das Feld eingeben werden.
      Lesen Sie den Mobility-Leitfaden (“Mobility Guide”): https://manuals.wildix.com/#uc
    • Mobilitäts-Bestätigung: Ist diese Funktion aktiviert, wird der Benutzer beim Empfang des Anrufs auf seinem Mobiltelefon über die Identität des Anrufers informiert; der Benutzer muss eine Ziffer eingeben, um den Anruf zu akzeptieren.
    • Benachrichtigen von verpassten Anrufen per E-Mail per SMS: Aktiviert den Versand einer Email / SMS bei verpassten Anrufen
    • Spezieller Klingelton: Aktivieren Sie diese Option und wählen Sie einen speziellen Klingelton für diese Anrufklasse
      Hinweis: Klingeltöne können über das Menü “Klänge“ hochgeladen werden (mehr Informationen dazu im Wählplan-Kapitel).

    Einstellungen:

    • Gemeinsame Voicemail: Aktivieren Sie diese Option, um diesen Benutzer mit bei der Voicemail eines anderen Benutzers anzumelden. Geben Sie dazu die Nebenstellennummer des anderen Benutzers ein.
    • Hotline: Ist diese Funktion aktiviert, wird automatisch die in dem Feld eingegebene Nummer gewählt, sobald der Benutzer den Hörer abnimmt (geben Sie das Timeout im entsprechenden Feld ein).
      HINWEIS: Die Funktionen “Gemeinsame Voicemail” und “Hotline” eignen sich insbesondere für Vorzimmer/Sekretariate. Die Sekretärin kann auf diese Weise die Voicemail des Chefs abhören und dieser braucht nur den Hörer abzunehmen, um seine Sekretärin zu erreichen.
    • Signalton Anklopfen: Ist das Leistungsmerkmal “Anklopfen” aktiviert und führt man gerade ein Gespräch, wird ein weiterer Anruf mit einem Signalton signalisiert.
    • Telefonbücher: Wählen Sie hier die Telefonbücher, auf welche die Benutzer über Wildix Collaboration und Wildix-Telefone zugreifen können. Verschieben Sie dazu die Telefonbücher von „Verfügbar“ nach „Ausgewählt“.
    • Popup URL: In diesem Feld können Sie die URL angeben, welche bei eingehenden / ausgehenden Anrufen geöffnet wird.
      Beispiele:http://yourhost.com/variable1={param}”C:\Program Files\Internet Explorer\iexplore.exe” http://yourhost.com/?var1={param}^&var2={param}Unterstützte Variablen {param}:{CALLERNUM} – Anrufernummer {CALLERNAME} – Anrufername {USERNUM} – Benutzernummer {USERNAME} – Benutzername {CALLTYPE} – Anruftyp (eingehender / ausgehender) {TAGS} – Anruf-KennzeichnungBearbeitung der Variablen::{CALLERNUM:1} – entfernt die erste Ziffer
    • Funktionstasten: Spezifizieren Sie hier das Verhalten der BLF-Funktionstasten der Wildix-Telefone (WP)
      Mehr Informationen im Wildix Collaboration Leitfaden (Einstellungen > Funktionstasten)
      https://manuals.wildix.com/wildix-collaboration
    • Firma / Faxgerät-ID / Fax-Header / Firmenlogo: Einstellungen für das Fax-Deckblatt
      Hinweis: Der Fax-Server ist standardmäßig auf Ihrer Wildix PBX aktiviert
    • CTI Kontaktliste: Wählen Sie hier die Benutzer, die in Wildix Collaboration im Kollegen-Menü erscheinen sollen. Verschieben Sie dazu die Benutzer von „Verfügbar“ nach „Ausgewählt“.

      Teil 6. Bereitstellung von Geräten

      6.1. Von der Wildix-Telefonanlage unterstützte Bereitstellungsmodi

      Die Wildix-Telefonanlage unterstützt drei Bereitstellungsmodi:

      • Auto Konfiguration (via auto.wildixin.com) von Wildix-Endgeräten, die mit dem gleichen Netzwerk wie die Telefonanlage verbunden sind (die Wildix-Geräte müssen dazu aber über einen bestimmten Firmware-Stand verfügen)
      • Auto Provisioning von Wildix-Endgeräten, die zum lokalen Netzwerk gehören oder per VPN verbunden sind
      • Remote Provisioning von entfernten / nicht erreichbaren Endgeräten hinter NAT/Firewall

      In diesem Kapitel wird beschrieben, wie die folgenden Geräte bereitgestellt werden können:

      • Wildix-Gateways (PRI, BRI, W01GSM, FXO, FXS)
      • WP4X0 Wildix-Telefone
      • W-AIR Basisstationen

      Nachdem die Geräte bereitgestellt wurden, befolgen Sie bitte die Anweisungen in Kapitel 7, um WP4X0-Telefone und analoge Leitungen Benutzern zuzuordnen.

      Für Informationen zur Bereitstellung von WP600A/WP600ACG-Telefonen können Sie direkt zu Kapitel 7 springen.

      Nach der Bereitstellung von W-AIR Basisstationen, befolgen Sie bitte die Anweisungen in Kapitel 8, um W-AIR-Mobilteile anzumelden.

      6.1.1 Auto-Konfiguration über auto.wildixin.com

      Auto-Konfiguration von Wildix-Endgeräten, die zum gleichen Netzwerk wie die Telefonanlage gehören

      Mehr Informationen zur Netzwerk- und WMS-Konfiguration finden Sie in Anhang 3.

      Die Auto-Konfiguration von W01GSM wird in Anhang 4 beschrieben.

      Gehe zu Geräte > Geräte

      1. Verbinden Sie die WP4X0 Wildix-Telefone und die Media-Gateways mit dem Switch
      2. Die angemeldeten Geräte erscheinen in der Tabelle:

      Daran erkennen Sie, dass die Geräte bereitgestellt wurden:

      • Sie haben eine IP-Adresse erhalten (Spalte “IP-Adresse”)
      • Das Gerätemodell wird richtig angezeigt (Spalte “Modell”)
      • Bei Wildix-Telefone (WP) wird die Meldung “loginX” angezeigt. Dies bedeutet, dass das Telefon nun Benutzern zugeordnet werden kann (Spalte “Telefon”)

      1 – “+Hinzufügen”: Fügen Sie im vollautomatischen oder halbautomatischen Modus ein neues Gerät hinzu

      2 – “Bearbeiten”: Bearbeiten Sie ein Gerät oder mehrere Geräte (Standardton für das FXS-Media-Gateway, DNS-Server, NTP-Server und –Zone, Sprach-VLAN, CoS Sprachpriorität, Daten-VLAN, CoS Datenpriorität und andere Parameter konfigurieren)

      3 – “-”: Ein Gerät oder mehrere Geräte löschen

      4 – “Gerät konfigurieren / synchronisieren”: Konfiguration an ein Gerät oder mehrere Geräte senden

      5 – “Benutzer zuordnen”: Geräten vom Typ WP4X0 und W01FXS Benutzer zuordnen

      6 – Gerätestatus: Das grüne Icon zeigt an, dass das Gerät registriert ist (das Gerät ist über SIP verbunden); positionieren Sie die Maus auf den Status, um die zusätzlichen Informationen anzuzeigen (IP Adresse, SRC Port, Transport):

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      7 – “i”: Das blaue Icon “i” zeigt an, dass eine neue Firmware verfügbar ist

      Zum Update der Firmware: Wählen Sie ein Gerät oder mehrere Geräte und klicken Sie auf “Gerät konfigurieren / synchronisieren” (während des Firmware-Updates werden die Geräte neu gestartet).

      8 – “Verbinden”: Zugriff auf das Gerät aktivieren / deaktivieren

      Gehen Sie wie folgt vor, um die Verbindung zum Gerät zu aktivieren / deaktivieren:

      1. Klicken Sie auf das grüne Dreieck in der Spalte „Verbinden“, um Verbindungen zu diesem Gerät zuzulassen.
      2. Klicken Sie auf den Link „Öffnen“, um sich zum Web-Interface des Gerätes zu verbinden.
      3. Klicken Sie auf das rote Viereck („Verbindung trennen“), um den Zugriff auf das Gerät zu deaktivieren.

      Screen Shot 2016-05-05 at 19.11.23.png

      9 – “Telefon”: Wenn bei Geräten vom Typ WP4X0 oder W01FXS in dieser Spalte die Meldung “loginX” angezeigt wird, wurden die Geräte bisher keinen Benutzern zugeordnet. Andernfalls wird hier die Nebenstellennummer des Benutzers angezeigt.

      10 – “Firmware”: Die aktuelle Firmware-Version

      11 – “Kennwort”: Passwort, mit dem nach der Bereitstellung auf das Web-Interface des Gerätes zugegriffen werden kann.

      Anhang 3: Netzwerkkonfiguration für Bereitstellung über auto.wildixin.com

      Features:

      • Während einer Neuinstallationen automatisch Wildix-Geräte hinzufügen und bereitstellen
      • Zurückgesetzte Wildix-Geräte automatisch hinzufügen und bereitstellen

      Netzwerk-Konfiguration:

      • Wenn der interne DHCP-Server verwendet wird, muss dieser die Adresse der Telefonanlage als primäre DNS-Server-Adresse zurücksenden
      • Wenn ein externer DNS-Server verwendet wird, müssen Sie den korrekten DNS-Eintrag vornehmen (auto.wildixin.com muss der IP-Adresse der Telefonanlage zugeordnet werden)
      • Wenn ein externer DHCP-Server verwendet wird, müssen Sie die Adresse der Telefonanlage als primären DNS-Server eintragen.
      • Bei der Auto-Konfiguration von W-AIR-Basisstationen (nicht SB) müssen Sie zuerst über das WMS-Interface ein W-AIR-Netzwerk erstellen.

      WMS-Konfiguration:

      Zwei Parameter auf der SIP-RTP-Seite unter WMS-Einstellungen > PBX dienen dazu, die Auto-Konfigurationsfunktion zu aktivieren und anzupassen.

      • Im lokalen Netzwerk Passwort abfragen (Standard: Ein): Ist diese Option aktiv, werden die Geräte, deren Passwort von dem auf der Geräte-Seite abweicht, nicht automatisch bereitgestellt (Standardpasswörter werden während des Reset-Vorgangs des Gerätes vergeben)
      • Neue Geräte im lokalen Netzwerk automatisch hinzufügen (Standard: Ein): Ist diese Option aktiv, werden Geräte im lokalen Netzwerk automatisch hinzugefügt und bereitgestellt.

      Anhang 4: Auto-Konfiguration von W01GSM mit auto.wildixin.com

      Gehen Sie zur Autokonfiguration eines W01GSM wie folgt vor:

      1. Verbinden Sie das W01GSM mit dem Wildix-Switch
      2. Öffnen Sie das Web-Interface des Gerätes
      3. Geben Sie die Login-Daten für die Erstanmeldung ein: admin : admin
      4. Öffnen Sie das Menü System > System Configuration
      5. Geben Sie in das Feld “Primary Profile URL” folgende URL ein: http://auto.wildixin.com:80/?action=setaps&config=xml
      6. Klicken Sie auf “Save”
      7. Klicken Sie auf der Bestätigungsseite auf “Back“
      8. Klicken Sie auf “Provision”

      Gehen Sie zu WMS > Geräte: Das Gerät wurde bereitgestellt.

      6.1.2 Auto Provisioning (Automatische Bereitstellung)

      Die automatische Bereitstellung von Wildix-Geräten, die zum lokalen Netzwerk (LAN) gehören oder per VPN verbunden sind

      Gehen Sie zu Geräte > Geräte

      1. Verbinden Sie die WP4X0-Telefone / Media-Gateways / W-AIR-Basisstationen mit dem Switch.
        Hinweis: Stellen Sie sicher, dass alle Geräte eine IP-Adresse vom DHCP-Server des Netzwerks (Telefonanlage oder externer Server) bezogen haben
      2. Klicken Sie auf “+Hinzufügen”, um ein neues Gerät hinzuzufügen
      3. Wählen Sie “Automatischer Modus” und klicken Sie auf “Weiter”
      4. Klicken Sie auf “Scannen” (Sie können den IP-Bereich für die Suche eingrenzen)
      5. Wählen Sie aus der Liste Ihr Gerät / Ihre Geräte und klicken Sie auf “Weiter”
      6. Warten Sie bis der Status der Geräte von „Wird bereitgestellt“ zu „Bereitgestellt“ wechselt

      6.1.3 Remote Provisioning (halbautomatische Bereitstellung)

      Bereitstellung von entfernten / nicht erreichbaren Endgeräten hinter NAT/Firewall

      Gehen Sie zu Geräte > Geräte

      1. Verbinden Sie die WP4X0 Wildix-Telefone und Media-Gateways mit dem Switch.
        Hinweis: Stellen Sie sicher, dass alle Geräte eine IP-Adresse vom DHCP-Server des Netzwerks (Telefonanlage oder externer Server) bezogen haben.
      2. Klicken Sie auf “+Hinzufügen”, um ein neues Gerät hinzuzufügen
      3. Wählen Sie “Halbautomatischer Modus” und klicken Sie auf “Weiter”
      4. Geben Sie die Mac-Adresse des Gerätes ein
      5. Der Bereitstellungs-Link wurde erstellt:
      6. Kopieren Sie den Bereitstellungs-Link
        HINWEIS: Verwenden Sie die Option “Link-Adresse kopieren”, um wirklich den kompletten Link zu kopieren.
      7. Beispiele für Bereitstellungs-Links:
        http://[PBX_IP]/?action=setaps&config=xml (W01GSM)
        http://[PBX_IP]/?action=setaps (other devices)

      8. Rufen Sie das Web-Interface des Gerätes auf und fügen Sie den Bereitstellungs-Link ein

      Beispiel: WP4X0 2015

      1. Login-Daten für den Erstzugriff: admin : admin
      2. Gehen Sie zum Menü Upgrade > Advanced

      3. Klicken Sie auf “AutoProvision”
      4. Das Gerät startet nun neu (auf dem Display des Telefons wird auf den Neustart hingewiesen; nach dem Neustart sehen Sie auf dem Display neben Datum / Zeit und den Soft-Keys auch die Meldung “login0X”)


        DOKUMENTATION:

        Vorgehensweise beim Remote Provisioning von Wildix-Geräten: https://manuals.wildix.com/guide-to-remote-provisioning-of-wildix-devices/


      5. Gehen Sie zu WMS > Geräte: Das Gerät ist nun bereitgestellt

      Login-Daten zum Login auf dem Web-Interface des Gerätes nach der Bereitstellung:

      • Login: admin
      • Kennwort: Benutzen Sie das im WMS in der Spalte „Kennwort“ angezeigte Passwort

      TEIL 7: Telefone und FXS-Ports Benutzern zuordnen

      Nachdem die WP4X0-Telefone und FXS-Gateways bereitgestellt wurden, können die Telefone und die Analog-Ports der Gateways Benutzern zugeordnet werden.

      Informationen zur Konfiguration der Android-basierten Telefone WP600A/WP600ACG finden Sie in Kapitel 7.1 dieses Dokumentes.

      Anweisungen dazu, wie Sie W-AIR-Mobilteile Benutzern zuordnen, entnehmen Sie bitte Kapitel 8.

      7.1. Verbindung und Login bei WP600A / WP600ACG

      1. Verbinden Sie das Telefon mittels eines RJ45-Netzwerkkabels mit dem Wildix-Switch
      2. Loggen Sie sich mit Ihren Zugangsdaten auf der Login-Seite ein, die automatisch nach dem Start des Telefons erscheint.
      • Domain: IP-Adresse oder Domainname der Telefonanlage
      • Benutzername: Nebenstellennummer (Benutzername oder Email-Adresse werden auch akzeptiert)
      • Kennwort: WEB-Passwort des Benutzers

      HINWEIS: Das Passwort des “admin”-Benutzers wird auch akzeptiert!

      HINWEIS: Um das Passwort des Benutzers herauszufinden:

      Gehen Sie zu WMS -> Benutzer, klicken Sie auf “CSV Export“ (nur “Super-Admin”-Benutzer gestattet)


      DOKUMENTATION:

      Bedienungsanleitung: https://manuals.wildix.com/de/wp600a-wp600acg-bedienungsanleitung/

      WP-Datenblatt und -Prospekt: https://manuals.wildix.com/#phones

      7.2. Wildix-Telefone zuordnen (WP4X0)

      Bevor Sie WP4X0-Telefone zuordnen, stellen Sie sicher, dass die folgenden Voraussetzungen erfüllt sind:

      1. Verbinden Sie die Telefone zum Wildix-Switch
      2. Nehmen Sie die Bereitstellung der Telefone vor

      Es gibt verschiedene Wege, um WP4X0-Telefone Benutzern zuzuordnen:

      • Via WMS: durch den Systemadministrator
      • Direkt vom Telefon aus mittels dem Funktionscode “Login” (Standard: 99): durch den Systemadministrator oder den Benutzer

      7.2.1 WP4X0 via WMS Benutzern zuordnen

      Gehen Sie zu WMS > Geräte

      1. Wählen Sie ein bereitgestelltes WP4X0
      2. Klicken Sie auf “Dem Benutzer zuweisen”
      3. HINWEIS: Die Option “Unknown” ermöglicht es Ihnen, den bisher zugeordneten Benutzer auszuloggen.

      4. Wählen Sie den Benutzer aus der Liste aus

      Nach wenigen Sekunden wird sowohl im WMS (Spalte „Telefon“) als auch im Display des Telefons statt der Meldung “loginX” die Nebenstellennummer des Benutzers angezeigt:

      Das Telefon ist jetzt dem Benutzer zugeordnet und dieser kann Anrufe vornehmen/empfangen.

      Um die Funktion zu testen, rufen Sie die Nummer 76 an (Funktionscode für den Echo-Test).


      DOKUMENTATION:

      Funktionscodes: https://manuals.wildix.com/de/wp600a-wp600acg-bedienungsanleitung/

      Sie können alle im System verfügbaren Funktionscodes unter „Dialplan“ > „Leistungsmerkmal-Codes“ einsehen und bearbeiten:

      • Telefonfunktionen (wie “Bitte nicht stören”, Rufumleitung, Mobilität, etc.) aktivieren, deaktivieren und anpassen
      • Anrufweiterleitung und Anrufaufnahmen mit analogen Telefonen durchführen
      • CONTINUITY-Funktion zum Weiterreichen eines aktiven Anrufs von einem Gerät zu einem anderen
      • Voicemail verwalten; Audiodateien aufzeichnen
      • Dienste wie z.B. Aufschaltung, Gegensprechfunktion, Rufübernahme, Paging und Schnellwahl (eines Telefonbuch-Kontaktes) nutzen
      • Schalterpositionen und Zeitplan-Zustände von analogen Telefonen aus ändern; Rufgruppen anrufen oder Anrufe an Rufgruppen weiterleiten
      • In Konferenzen einwählen, einen Echo-Test durchführen

      HINWEIS: Gehen Sie wie folgt vor, um die Sprache des Telefons vom WMS aus anzupassen:

      1. Gehen Sie zu “Benutzer” und wählen Sie den Benutzer des Telefons
      2. Klicken Sie doppelt auf den Benutzer
      3. Ändern Sie den Eintrag in der Spalte “Sprache” und klicken Sie auf “Ok”

      Nach einigen Sekunden empfängt das Telefon die neue Konfiguration.
      Gehen Sie andernfalls zu “Geräte”, wählen Sie das Telefon und klicken Sie auf “Gerät konfigurieren / synchronisieren”.

      7.2.2 WP4X0 mittels Funktionscode Benutzern zuordnen

      Nehmen Sie ein bereitgestelltes WP4X0-Telefon zur Hand (im Display muss die Meldung “loginX” angezeigt werden.

      1. Wählen Sie am Telefon die 99 (Funktionscode “Login”) und folgenden Sie den Sprach-Anweisungen
      2. Geben Sie die Nebenstellennummer der Benutzer ein
      3. Geben Sie das Passwort des Benutzers ein

      HINWEIS: Das Passwort des “Super-Admin” -Benutzers wird auch akzeptiert!

      HINWEIS: Um das Passwort des Benutzers herauszufinden:

      genen Sie zu WMS -> “Benutzer” und klicken Sie auf „Export CSV“ (nur “Super-Admin” – Benutzer gestattet)

      WIE GEBE ICH DAS PASSWORT AM TELEFON EIN?

      Geben Sie Ziffern anstelle von Klein- und Großbuchstaben ein und “*” anstelle von Sonderzeichen.

      • Wenn Sie einen Buchstaben eingeben wollen, drücken Sie die Taste auf dem Telefon, auf welcher der gewünschte Buchstabe abgebildet ist einmal (z.B. die „2“ für A oder B)
      • Es gibt keinen Unterschied zwischen Klein- und Großschreibung (drücken Sie z.B. „2“ um A oder a einzugeben)
      • Drücken Sie anstatt eines Sonderzeichens einfach * (z.B. für $, % oder &)
      • Drücken Sie die jeweilige Taste immer nur einmal, um eines der darauf hinterlegten Zeichen einzugeben (um z.B. 2, A, B oder C einzugeben, nur einmal die Taste „2“ drücken; nicht zweimal oder dreimal)

      BEISPIEL: Passwort: 4Ag7$Z

      “4” drücken für 4
      “2” drücken für A
      “4” drücken für g
      “7” drücken für 7
      “*” drücken für $
      “9” drücken für Z

      HINWEIS:
      Im Benutzermenü wird jetzt der Status des Benutzers, dem dieses Telefon zugeordnet wurde, grün angezeigt. Das neu hinzugefügte Gerät wird direkt daneben dargestellt.


      DOKUMENTATION:

      7.3 Analoge FXS-Ports Benutzern zuordnen

      Bevor Sie analoge Ports von FXS-Gateways Benutzern zuweisen, nehmen Sie die folgenden Schritte vor:

      1. Verbinden Sie die Gateways mit Netzspannung (nur Modelle ohne PoE-Support)
      2. Verbinden Sie die Gateways mit dem Wildix-Switch
      3. Verbinden Sie die Analogtelefone mit den Gateways
      4. Nehmen Sie die Bereitstellung der Gateways vor

      DOKUMENTATION:

      Zusätzliche zu den FXS-Media Gateways, an welche Sie analoge Geräte anschließen können, bietet Wildix auch ein FXO-Gateway (W04FXO). Dies ermöglicht es Ihnen, eine Verbindung zu analogen Leitungen herzustellen oder eine VOIP-Telefonanlage in eine bestehende analoge Infrastruktur zu integrieren.

      7.3.1 W01FXS zuordnen

      Die Zuordnung von W01FXS-Gateways erfolgt über das WMS. Die Vorgehensweise ist dabei die selbe wie bei WP4X0-Telefonen:

      Gehen Sie zu WMS > Geräte

      1. Wählen Sie das bereitgestellte Gateway
      2. Hinweis: In der Spalte “Telefon” steht die Meldung “loginX”

      3. Klicken Sie auf “Dem Benutzer zuweisen”
      4. Wählen Sie den Benutzer aus der Liste und klicken Sie auf “Speichern”

      HINWEIS:

      • Im “Geräte”-Menü wird in der Spalte “Telefon” statt der Meldung “loginX” jetzt die Nebenstellennummer des Benutzers angezeigt.
      • Im “Benutzer”-Menü müssen Sie nur mit der Maus über den Status des Benutzers fahren, um zu erkennen, dass diesem Account ein FXS-Gateway zugeordnet wurde.

      7.3.2 W04/24FXS-Ports zuordnen

      Gehen Sie zu WMS > Geräte

      Hinweis: Nachdem Sie das Gerät bereitgestellt haben, können Sie den Standardton für Ihr Land auswählen:

      1. Wählen Sie Ihr(e) Gerät(e)
      2. Klicken Sie auf “Bearbeiten”
      3. “Standardton”: Wählen Sie Ihr Land und klicken Sie auf “Speichern”

      Gehen Sie zu WMS > Geräte > Analoge Ports

      Das bereitgestellte FXS-Gateway wird in der Tabelle angezeigt.

      1. Klicken Sie doppelt auf das Gateway
      2. Ordnen Sie den Benutzern analoge Ports zu und Klicken Sie auf “Speichern”

      Die zugeordneten Ports werden in der Tabelle angezeigt.

      TEIL 8: W-AIR DECT-Lösung

      8.1 Einführung

      W-AIR ist ein auf Basis des CAT-iq-Protokolls entwickeltes DECT-System, das Daten- und Sprachübertragung über die Funkschnittstelle ermöglicht und u.a. die folgenden Features bietet:

      • Anwesenheitsstatus von Kollegen
      • Zugriff auf zentrale Telefonbücher

      Wildix bietet zwei Lösungen: Die W-AIR Basisstation (unterstützt Multi-Cell-Installationen) und die W-AIR Small Business Basisstation (für Single-Cell-Installationen).

       

      Die Multi-Cell-Lösung W-AIR Basisstation

      • PoE-kompatibel
      • Bis zu 1000 Benutzer pro System
      • Bis zu 30 Benutzer pro Basisstation
      • Bis zu 250 Basisstationen pro System
      • Bis zu 8 gleichzeitige Gespräche pro Basisstation
      • Bis zu 8 gleichzeitige Handover pro Basisstation
      • Unterstützte Anzahl an Repeatern:
        • Bis zu 50 Basisstationen – 3 Repeater
        • 50 – 125 Basisstationen – 1 Repeater
        • 125 – 250 Basisstationen – kein Repeater
      • Bis zu 5 gleichzeitige Gespräche pro Repeater
      • Bis zu 100 Repeater pro System

       

      W-AIR Small Business Lösung:

      • Bis zu 8 Benutzer pro System
      • Bis zu 4 gleichzeitige Gespräche
      • Bis zu 3 Repeater pro Basisstation
      • Keine Multi-Cell-Unterstützung

      W-AIR Schnurlostelefone

      • Anwesenheitsstatus der Benutzer
      • Online-Zugriff auf Telefonbücher der Telefonanlage
      • Breitband HD-Audio
      • CAT-iq
      • Lautsprecher
      • 3,5 mm Headset-Anschluss
      • Vibrationsalarm (W-AIR100 und W-AIR150)
      • Bluetooth (W-AIR150)
      • IP65 (W-AIR150)
      • Notfallalarmierungs (W-AIR150)
      • DECT multi registration (W-AIR150 und W-AIR100)
      • PTT (Push-to-talk, W-AIR150 und W-AIR100)

      DOKUMENTATION

      8.2. W-AIR-Netzwerk erstellen

      Nehmen Sie die folgenden Schritte vor, bevor Sie ein W-AIR-Netzwerk erstellen und W-AIR-Mobilteile Benutzern zuweisen:

      1. Verbinden Sie die W-AIR Basisstation mit dem Wildix-Switch.

        Hinweis: Normale Basisstationen (Multi-Cell) unterstützen PoE und müssen nur an den Switch angeschlossen werden. Die W-AIR Small Business Basisstationen müssen zusätzlich noch mit Netzspannung verbunden werden.

      2. Nehmen Sie analog der Beschreibung in Teil 6 die Bereitstellung der Basisstation vor.

      Bei einer W-AIR Small Business (SB) Basisstation, können Sie nun direkt die Mobilteile den Benutzern zuordnen (siehe Abschnitt 8.3).

      Bei einer W-AIR Basisstations (Multi-Cell) müssen Sie hingegen zuerst der unterstehenden Prozedur folgen.

      Gehen Sie zu WMS > Geräte > W-AIR-Netzwerke

      1. Klicken Sie auf “+Hinzufügen”
      2. Geben Sie den Namen des Netzwerkes ein
      3. Wählen Sie die MAC-Adressen der Basisstation(en) und verschieben Sie sie von der linken auf die rechte Seite
      4. Klicken Sie auf “Speichern”
      5. Das W-AIR-Netzwerk wurde erstellt.

        HINWEIS:

        Folgen Sie dieser Prozedur, wenn Sie nur eine W-AIR Basisstation (Multi-Cell) nutzen und auch wenn Sie mehrere W-AIR Basisstationen zu einem DECT-Netzwerk miteinander verbinden möchten. Im Falle einer Multi-Cell-Installation wird der DECT-Baum automatisch erstellt.

      6. Gehen Sie noch einmal zu WMS > Geräte, wählen Sie die Basisstationen aus und klicken Sie auf “Gerät konfigurieren / synchronisieren”

      8.3. Konfiguration und Login von W-AIR-Mobilteilen

      1. Schalten Sie das Telefon ein
      2. Gehen Sie zum Menü Verbindung > Registrieren
      3. Geben Sie den Code “0000” ein und bestätigen Sie mit “Ok”

      Wenn Sie mehrere W-AIR-Netzwerke betreiben (z.B. in einer Testumgebung), dann achten Sie darauf, dass sich die Mobilteile nicht versehentlich an einer zu einem anderen Netzwerk gehörenden Basisstation registrieren. In solchen Situation kann es helfen, das Mobilteil näher an die gewünschte Basisstation zu halten.

      1. Warten Sie bis das Telefon die Meldung “unknownX” anzeigt.

      Registrierte Mobilteile werden unter Geräte > W-AIR-Netzwerke in der Spalte “Gateway-Benutzer” angezeigt

      Das Mobilteil ist jetzt bereit für die Login-Prozedur.

      Gehen Sie dabei analog der Beschreibung zum Login mittels Funktionscode 99 an WP4X0-Telefonen vor.

      Die Anmeldung kann auch mit dem Passwort des “Super-Admin”-Benutzers erfolgen.

      TEIL 9. Einführung in Unified Communications

      9.1. Einführung in Wildix Collaboration

      Das Wildix Collaboration Benutzerinterface bietet PC-Benutzern (Mac OS X, Windows, Linux) Zugriff auf „Unified Communications”-Features über den Web-Browser (jeder HTML 5 Standardbrowser funktioniert; aufgrund der WebRTC-Unterstützung wird aber der Chrome-Browser empfohlen).

      Grundfunktionen:

      • Informationen zu Anwesenheit und Aufenthaltsort von Kollegen
      • Eigener Anwesenheitsstatus und Aufenthaltsort
      • Sprach- und Videoanrufe
      • Chat und Dateiübertragung
      • Versand von Fax-Nachrichten, SMS, Notizen und Erinnerungen
      • Bildschirmfreigabe und Remote-Desktop
      • Zugriff per Browser; keine Client-Software erforderlich
      • Zugriff auf die Telefonbücher der Telefonanlage
      • Ereignisprotokoll
      • Konferenzen
      • Integriertes Softphone (Web Phone)
      • Vermittlungskonsole zur Anrufverwaltung

      Erstmaliger Zugriff auf Wildix Collaboration:

      1. Öffnen Sie Ihren Browser (Google Chrome wird empfohlen) und geben Sie die URL oder die Domainadresse der Wildix-Telefonanlage ein (HTTPS-Modus wird empfohlen).
      2. Beispiel: https://mycompany.wildixin.com

      3. Geben Sie Login und WEB-Passwort des Benutzers ein und klicken Sie auf Login.
      4. Hinweis: Die Nebenstellennummer, der Benutzername und Email-Adresse werden als Login akzeptiert.

      5. Nachdem Sie sich bei Collaboration eingeloggt haben, folgen Sie den Popup-Benachrichtigungen, um Kollegen zu Ihrem Verzeichnis hinzuzufügen, Desktop-Benachrichtigungen zu aktivieren, etc.

      DOKUMENTATION

      9.2. App für Android / iOS

      Wildix bietet kostenlose Apps für iOS und Android.

      Suchen Sie einfach im Google Play Store oder bei Apple Itunes nach “wildix”, um die Apps herunterladen und installieren zu können.

      Grundfunktionen:

      • Anrufe an Telefonbuchkontakte über VoIP oder GSM
      • Videoanrufe an andere Benutzer
      • Mobiler Rückruf-Service
      • Chats mit anderen Benutzern
      • Virtuelle Erinnerungen an Benutzer
      • Online-Zugriff auf die Anrufhistorie
      • Online-Zugriff auf die Telefonbücher der Telefonanlage
      • Verschlüsselte HTTPS-Verbindung zur Telefonanlage

      Die dafür benötigten Ports können Sie in Anhang 7 nachschlagen.

      Erstmaliger Zugriff auf die mobile App von Wildix Collaboration:

      1. Starten Sie die App
      2. Geben Sie Ihre Zugangsdaten ein:
        • Domain: IP oder Domainname der Telefonanlage
        • Benutzername: Nebenstellennummer, Benutzername oder Email-Adresse
        • Passwort: WEB-Passwort des Benutzers

      DOKUMENTATION

      Die Wildix-Telefonanlage ist für die Implementierung des BYOD-Konzepts (Bring Your Own Device) vorbereitet. Zusätzlich zu den Smartphone-Apps bietet Wildix ein WiFi-System, welches unternehmensweit eine lückenlose Abdeckung bei einmaliger Anmeldung gewährleistet:

      9.3. Anrufaktivitäts-Analyse und Reporting mit CDR-View

      CDR-View ermöglicht es für Benutzer und Benutzergruppen eine detaillierte Analyse zu Kosten, Trunk-Nutzung, Dauer und Typ aller getätigten, empfangenen und verpassten Anrufe durchzuführen.

      Erstmaliger Zugriff auf CDR-View:

      1. Öffnen Sie Wildix Collaboration
      2. Gehen Sie zum Reiter “Anrufliste“ und klicken Sie auf “CDR-View”
      3. Beim ersten Aufruf von CDR-View müssen Sie die Integrations-Dienste installieren
      4. Nach der Installation können Sie auf CDR-View zugreifen

      DOKUMENTATION

      TEIL 10. Trunk-Konfiguration

      Die Wildix-Telefonanlage unterstützt:

      • SIP-Trunks: Möglichkeit die Dienste von VoIP-Anbietern zu nutzen (ein VoIP-Trunk wird benötigt)
      • PRI/BRI-Trunks: Verbindung zu ISDN-Leitungen (PRI/BRI-Gateway)
      • FXO-Trunks: Verbindung zu analogen Leitungen und analogen Telefonanlagen (FXO-Gateway)
      • GSM-Trunks: Anruf über GSM-Netzwerk, SMS-Versand (GSM-Gateway und eine SIM-Karte)

      Jeder Trunk wird im entsprechenden Bereich der Seite dargestellt:

      • Der Ländercode wird für jeden Trunk angegeben
      • Der Registrierungsstatus wird in Echtzeit angezeigt (grün signalisiert, dass alle für die Trunk-Konfiguration benötigten Parameter korrekt sind und der Trunk aktiv ist)
      • Berücksichtigen Sie, dass SIP-Trunks sowohl eingehende als auch ausgehende Trunks sein können
      • Bei GSM-Trunk wird auch die Signalstärke angezeigt
      • Bei BRI/BRI- und GSM-Trunks wird auch der Status der einzelnen Ports angezeigt

      10.1. VoIP-Trunk-Konfiguration

      1. Gehen Sie zu WMS > Trunks
      2. Klicken Sie unter “SIP” auf “+”
      3. Geben Sie die folgenden Parameter ein:
      • Beschreibung: Beschreibung des Trunks
      • Trunk-Name: Name des Trunks (optional)
      • Authentifizierter Login: Vom VoIP-Anbieter bereitgestellt (Pflichtfeld)
      • From-Feld: Vorangestellte Nummer, die für Einladungsmeldungen und die Registrierung (wenn “Domänbetreiber” nicht leer ist) genutzt wird. Im Normalfall identisch mit “Authentifizierter Login” (optional).
      • Domänbetreiber: vorangestellte Domain, die für Registrierungs- und SIP-Einladungsnachrichten genutzt wird (optional)
      • Adresse oder Hostname: Adresse oder Hostname des SIP-Proxy für ausgehende Registrierung; für eingehende Registrierung (eingehende Einladungen werden zugelassen) muss stattdessen “dynamic” eingegeben werden; der Port kann in das Feld nach dem “:” eingegeben werden (standardmäßig wird 5060 verwendet).
      • Kennwort: Passwort zur Authentifizierung, vom VoIP-Anbieter bereitgestellt
      • Wählplan: Dialplan-Prozedur, die für Anrufe über diesen Trunk verwendet werden soll (Standard: “main”)
      • Länderkode: zu Nummernnormalisierung verwendet; geben Sie hier den Ländercode des Landes an, in welchem der Trunk verwendet wird
      • Registrierung aktivieren: aktiviert die ausgehende Registrierung (bei ausgehendem Trunk einschalten)
      • Erweitert: erweiterte Trunk-Einstellungen (der folgende Abschnitt „Dokumentation“ verweist auf weiterführende Informationen)

      DOKUMENTATION

      10.1.1 SIP-Trunking zwischen zwei Telefonanlagen testen

      Wenn Sie nicht über einen echten SIP-Trunk verfügen, können Sie eine SIP-Verbindung zwischen zwei Telefonanlagen herstellen und testweise Anrufe zwischen den Anlagen durchführen. In diesem Fall wird eine Telefonanlage für die ausgehende Registrierung und eine für die eingehende Registrierung genutzt.

      Eingehender Trunk (Master-Telefonanlage):

      • Adresse oder Hostname: dynamisch

      Screen Shot 2016-05-24 at 14.04.41.png

      Ausgehender Trunk (Slave-Telefonanlage):

      • Adresse oder Hostname: IP oder Domainname der ersten Telefonanlage
      • Registrierung aktivieren: ja

      Stellen Sie sicher, dass das Passwort und die verwendeten Codecs (erweiterte Einstellungen) auf beiden Telefonanlagen gleich eingestellt sind.

      Screen Shot 2016-05-24 at 14.05.36.png

      Sobald die Statusanzeige auf grün wechselt, bedeutet dies, dass die Trunk-Konfiguration korrekt eingegeben wurde und Anrufe zwischen den beiden Telefonanlagen getätigt werden können.

      10.2. Verbindung von Wildix Media-Gateways

      10.2.1. BRI/PRI-Trunk konfigurieren

      Nehmen Sie die folgenden Schritte vor, bevor Sie einen ISDN-Trunk konfigurieren:

      1. Verbinden Sie das Gateway mit Netzspannung (nur bei Modellen ohne PoE-Unterstützung notwendig)
      2. Verbinden Sie das Gateway mit dem Wildix-Switch
      3. Verbinden Sie die Telefonleitungen mit dem Gateway
      4. Nehmen Sie die Bereitstellung des Gateways vor

      Nachdem Sie das Gateway bereitgestellt haben, erscheint unter WMS > Trunks im Bereich BRI/PRI ein neuer Trunk.

      Klicken Sie doppelt auf den Trunk, um dessen Parameter anzupassen:

      • Standardton
      • Länderkode
      • Wählplan (Wählplan-Prozedur, die für Anrufe über diesen Trunk verwendet werden soll; Standard: “main”)

      DOKUMENTATION:

      10.2.2. GSM-Gateway verbinden

      Nehmen Sie die folgenden Schritte vor, bevor Sie einen GSM-Trunk konfigurieren:

      1. Befestigen Sie die Antenne am Anschluss ANT des Gateways
      2. Legen Sie die SIM-Karte ein (Drücken Sie den gelben Knopf, damit der SIM-Karteneinschub herausfährt)
      3. Hinweis: Stellen Sie sicher, dass bei der SIM-Karte die PIN-Abfrage deaktiviert ist

      4. Verbinden Sie das WAN-Interface des Gateways mit dem Wildix-Switch
      5. Nehmen Sie die Bereitstellung des Gateways vor

      Nachdem Sie das Gateway bereitgestellt haben, erscheint unter WMS > Trunks im Bereich GSM/UMTS ein neuer Trunk.

      Klicken Sie doppelt auf den Trunk, um dessen Parameter anzupassen.

      Prüfen Sie die folgenden Parameter:

      • Standardton
      • Länderkode
      • Wählplan (Wählplan-Prozedur, die für Anrufe über diesen Trunk verwendet werden soll; Standard: “main”)
      • Nummer der SIM: Nummer, welche der in der dazugehörigen Dialplan-Prozedur hinterlegten Leitung entspricht
      • SMS-Empfang aktivieren: Eingehende SMS-Nachrichten an die SIM-Karte zulassen (dazu muss eine Email-Adresse im darunterliegenden Feld eingetragen werden)
      • SMS2EMAIL Service E-mail: Email-Adresse an welche Benachrichtigungen über neue SMS-Nachrichten versandt werden

      Lesen Sie den Fax-Server-Leitfaden für mehr Informationen zum SMS-Versand


      DOKUMENTATION:

      Anhang 5: Trunk-Gruppen

      Gehen Sie zu WMS > Trunks > Bündel

      Bündel (Trunk-Gruppen) ermöglichen es Ihnen, eine effektive Least Cost Routing-Strategie zu implementieren. Wenn Sie über mehrere Trunks verfügen, können Sie mittels Trunk-Gruppen eine klare Reihenfolge definieren, in der die Trunks nacheinander durchprobiert werden.

      Beispiel: Sie möchten Anrufe an Mobilfunknummern über den GSM-Trunk leiten aber auch dann einen solchen Anruf absetzen können, wenn der GSM-Trunk belegt ist:

      In diesem Fall wird zuerst versucht, den Anruf über den GSM-Trunk zu leiten und nur falls dieser belegt sein sollte, der ISDN-Trunk verwendet. Sie können der Rufnummer Ziffern voranstellen, Ziffern aus der Rufnummer entfernen, die maximale Anzahl gleichzeitiger Anrufe festlegen und die Zeit definieren, nach welcher mit dem nächsten Trunk der Gruppe fortgefahren wird.

      Anhang 6: Preislisten

      Preislisten sind Tabellen, die im CSV-Format in die Telefonanlage importiert werden können, damit das System die Anrufkosten berechnen kann.

      Die Anrufkosten können dann über die im Teil 9 beschriebene CDR-View-Anwendung analysiert werden.

      Jedem Trunk kann eine Preisliste zugewiesen werden (die erste Zeile im Trunk-Konfigurationsfenster).

      Screen Shot 2016-05-24 at 14.05.36.png

      Um Preislisten hinzuzufügen, gehen Sie zu WMS > Trunks > Preislisten

      Beispiel für eine CSV-Datei:

      Screen Shot 2016-05-24 at 16.05.12.png

      Die Spalten haben folgende Bedeutung:

      • dialprefix: Verifikations-Prefix (der Prefix mit der längsten Übereinstimmung wird angewandt)
      • destination: Zielland des Anrufs
      • rate: Preis pro Anrufeinheit
      • min_duration: minimale Anrufdauer ohne sekundengenaue Abrechnung
      • billing block: Anrufeinheit
      • connect_change: Verbindungsgebühr
      • start_day: erster Tag der Woche (1 = Montag, 7 = Sonntag)
      • stop_day: letzter Tag der Woche
      • start_time: Startzeit in Sekunden seit Mitternacht (von 0 bis 86400; Beispiel: 25200 = 7 Uhr früh)
      • stop_time: Endzeit in Sekunden seit Mitternacht

      TEIL 11. Dialplan: Wie es funktioniert

      Dialplan (Wählplan) sorgt dafür, dass alle ausgehenden und eingehenden Anrufe zum richtigen Ziel geleitet werden. Wildix bietet eine besonders leistungsstarke Dialplan-Anwendung, die es Ihnen ermöglicht, dass System ganz nach Ihren Wünschen zu konfigurieren.

      Wildix-Dialplan kann sehr leicht eingerichtet und angepasst werden. In diesem Leitfaden werden wir nur auf die populärsten Dialplan-Szenarien eingehen. Um die Vielzahl an Möglichkeiten zu ergründen, die Dialplan Ihnen bietet, können Sie unsere Dokumentation lesen, an weiterführenden Schulungen teilnehmen, Ihre Ideen mit anderen Technikern in der Facebook-Gruppe „Tech Wizards“ diskutieren und natürlich einfach eigene Versuche vornehmen.

      11.1. Zuordnung zu Benutzern und Trunks

      Wir haben bereits gelernt, dass jedem Element (Benutzer, VoIP-Trunk oder Media-Gateway) eine Dialplan-Prozedur zugeordnet werden muss.

      Generell werden die ausgehenden Anrufe der Benutzer über die interne Prozedur “users” (interner Dialplan) geregelt. VoIP-Trunks und Media-Gateways werden hingegen standardmäßig der Prozedur “main” (Externen Dialplan) zugeordnet, mit welcher die Weiterleitung eingehender Anrufe organisiert wird. Sie können jedoch bei Bedarf entsprechend Ihrer Anforderungen eigene Dialplan-Prozeduren erstellen und diese Trunks, Benutzern oder auch anderen Dialplan-Prozeduren zuweisen.

      Benutzer

      Immer wenn ein Benutzer einen Anruf vornimmt, ermittelt das System die diesem Benutzer zugeordnete Dialplan-Prozedur.

      Wenn die gewählte Nummer in der diesem Benutzer zugeordneten Dialplan-Prozedur (Standard: “users”) enthalten ist, beginnt das System damit, die für diese Rufnummer definierten Dialplan-Anwendungen in der vorgegebenen Reihenfolge auszuführen.

      Unter dem Begriff “Rufnummer” kann in diesem Fall sowohl eine exakte Übereinstimmung als auch ein Muster (ein Prefix, wenn Sie z.B. Anrufe an Mobilfunknummern über einen anderen Trunk als Festnetzanrufe leiten wollen) verstanden werden.

      Media-Gateways und SIP-Trunks

      Immer wenn ein Anruf an einem SIP-Trunk oder einem Media-Gateway eingeht, ermittelt das System die diesem Trunk/Gateway zugeordnete Dialplan-Prozedur (Standard: “main”).

      Anschließend sucht das System innerhalb dieser Dialplan-Prozedur nach der Rufnummer (exakte Übereinstimmung oder Muster)

      Wenn eine Übereinstimmung gefunden wird, beginnt das System damit, die für diese Rufnummer definierten Dialplan-Anwendungen in der vorgegebenen Reihenfolge auszuführen.

      Auf diese Weise, können Sie z.B. eingehende Anrufe an Ihre Kundendienstnummer an die für technische Fragen verantwortliche Gruppe von Benutzern weiterleiten. Sollten Sie eine gemeinsame Rufnummer für Fax und Telefon verwenden, kann das System außerdem prüfen, ob es sich bei dem eingehenden Anruf um ein Fax handelt und – wenn dies nicht der Fall ist – den Anruf an den Empfang, eine Sekretärin oder ein IVR weiterleiten. Dies sind nur zwei kurze Beispiele. Die Anzahl an möglichen Szenarien ist beinah unendlich.

      11.2. Dialplan-Prozeduren erstellen und bearbeiten

      Gehen Sie zu WMS Wählpläne-Menü > Wählplan.

      Standardmäßig finden Sie in diesem Menü die folgenden beiden Prozeduren vor:

      • main (wird standardmäßig neuen Gateways und Trunks zugewiesen)
      • users (wird standardmäßig neuen Benutzern zugewiesen)

      Sie können die vorhandenen Prozeduren bearbeiten und neue Prozeduren erstellen. Die Prozeduren können Sie dann Benutzern (unter WMS > Benutzer doppelt auf einen Benutzer klicken) oder Trunks (unter WMS > Trunks doppelt auf einen Trunk klicken) zuordnen.

      Um eine vorhandene Prozedur zu bearbeiten, klicken Sie doppelt auf die Prozedur.

      Um eine neue Prozedur hinzuzufügen, klicken Sie auf “+”.

      Sie können mehrere Rufnummern hinzufügen, die innerhalb derselben Dialplan-Prozedur geprüft werden sollen.

      Um eine neue Rufnummer hinzuzufügen, klicken Sie auf “Nummer hinzufügen”:

      Um eine Dialplan-Anwendung (eine Operation, die bei dieser Rufnummer ausgeführt werden soll) hinzuzufügen, klicken Sie auf “Anwendung hinzufügen”:

      Auf diese Weise können Sie mehrere Rufnummern zu einer Dialplan-Prozedur hinzufügen und jeder dieser Nummern mehrere Operationen (Dialplan-Anwendungen) zuweisen. Die Dialplan-Prozeduren werden dabei in der von Ihnen festgelegten Reihenfolge ausgeführt. Sie können diese Reihenfolge jederzeit per Drag&Drop anpassen.

      Um sich die Liste der einer Rufnummer zugeordneten Dialplan-Anwendungen anzuschauen, klicken Sie einfach auf das “+” links neben der Rufnummer.

      Um eine der Rufnummern zu löschen, klicken Sie auf die Schaltfläche “-” rechts neben der Nummer.

      Um eine der Dialplan-Anwendungen zu löschen, klicken Sie auf die Schaltfläche “-” rechts neben der Anwendung.

      11.3. Matching angerufener Nummern

      Jede Dialplan-Prozedur kann mehrere Rufnummern enthalten.

      Trunk-Beispiele:

      Ihre Firma verwendet 3 Nummern für technische Anfragen, für Vertriebsanfragen und für Fax-Nachrichten. Sie können alle drei Nummern zur Dialplan-Prozedur “main” hinzufügen und die auf den Rufnummern eingehenden Anrufe an die gewünschten Nebenstellen weiterleiten.

      Benutzer-Beispiele:

      In Abhängigkeit vom Anruftyp (lokaler Anruf, internationaler Anruf, Anruf einer Niederlassung in einem anderen Land, Anruf an Mobilfunknummer, etc.) können die von den Benutzern vorgenommenen Anrufe über verschiedene Trunks bzw. Trunk-Gruppen (Bündel) geleitet werden.

      In Deutschland beginnen die Mobilfunknummern z.B. mit 15, 16, 17 oder 18. Wir müssten also “1[5-8].” als Rufnummer innerhalb der Prozedur “users” hinzufügen, um das System dazu zu bringen, alle Anrufe an Mobilfunknummern über einen anderen Trunk zu leiten als internationale Anrufe oder Festnetzanrufe.

      Ein weiteres Beispiel: Wenn Ihre Firma eine Niederlassung in Frankreich unterhält, können Sie alle Anrufe mit französischer Vorwahl über die Remote-Telefonanlage in der französischen Niederlassung leiten und auf diese Weise deutlich an Telefonkosten sparen (lokaler Anruf anstatt eines internationalen Anrufs).

      Eine Rufnummer kann folgendes sein:

      • Eine exakte Übereinstimmung: eine normale Telefonnummer (Nebenstellennummer oder externe Nummer), wie z.B: 1220
      • Ein Muster: Eine Zeichenkette aus Ziffern und Sonderzeichen, die eine bestimmte Menge an Rufnummern abbildet. Beispiel: 12XX – jede vierstellige Nummer die mit “12” startet (1200, 1211, 1245, etc.)

      Syntax zur Bildung eines Musters:

      • X (Großbuchstabe X): jede Ziffer von 0 bis 9
      • . (Punkt): eine oder mehrere (beliebig viele) Ziffern zwischen 0 und 9
      • [ ] (eckige Klammern): irgendeine der in den eckigen Klammern angegebene Ziffer
      • Z (Großbuchstabe Z): jede Ziffer von 1 bis 9
      • N (Großbuchstabe N): jede Ziffer von 1 bis 9
      • ! (Ausrufezeichen): null oder mehr Zeichen

      Beispiele:

      • 0. – Rufnummern bei denen auf eine 0 eine oder mehrere Ziffern folgen (üblicherweise genutzt, um Anrufe über öffentliche Leitungen zu identifizieren)
      • 1XX – Rufnummern bei denen auf eine 1 zwei weitere Ziffern folgen, z.B. 125, 167
      • [37]2X – Rufnummern bei denen auf eine 3 oder 7 eine 2 und eine weitere beliebige Ziffer folgt, z.B. 326, 728
      • X. – alle Rufnummern
      • [1237-9] – die Einzelziffern 1,2,3,7,8 und 9
      • XXX! – Rufnummern mit 3 oder mehr Zeichen (XXX. würde im Vergleich dazu allen Nummern mit mind. 4 Zeichen entsprechen)

      “default”-Ziel

      Die Rufnummer “default” wird hinzugefügt, wenn alle möglichen Rufnummern inkludiert werden sollen. Gehen Sie mit dem Eintrag “default” vorsichtig um!

      Generell wird “default” verwendet, um den Anrufenden darüber zu benachrichtigen, dass die gewählte Nummer nicht korrekt ist (in der Dialplan-Prozedur konnte keine Übereinstimmung zur Rufnummer gefunden werden).

      11.4. Eingeschlossene Prozeduren

      Der Bereich “Eingeschlossene Prozeduren” ermöglicht es Ihnen, eine Rufnummer hinzuzufügen, die nach dem Inhalt der aktuellen Prozedur analysiert werden muss.

      Auf diese Weise können Sie sicherstellen, dass die Operationen in der richtigen Reihenfolge ausgeführt werden, wenn verschiedene Muster (z.B. Rufnummern-Prefixe) innerhalb derselben Dialplan-Prozedur zueinander im Konflikt stehen.

      Zur Veranschaulichung soll das folgende Beispiel dienen. Dieses beschreibt, wie nationale und internationale Anrufe unterschieden werden können, wenn “0” der Prefix für die externe Leitung und “000” der Prefix für internationale Anrufe ist:

      Rufnummern mit dem Prefix “0.” (nationale Anrufe) und Rufnummern mit dem Prefix “000.” (internationale Anrufe) stehen zueinander im Konflikt, da das Muster “0.” für beides zutrifft.

      Sie können folgendes tun, um dieses Problem zu umgehen:

      1. Erstellen Sie die Dialplan-Prozedur “national”, welche das Muster “0.” enthält.
      2. Erstellen Sie die Dialplan-Prozedur “international”, welche das Muster “000.” enthält.
      3. Fügen in der Prozedur “international” unter “Eingeschlossene Prozeduren” die Prozedur “national” hinzu.

      Das System wird nun zuerst prüfen, ob die angerufene Nummer mit dem Muster “000.” übereinstimmt. Wenn dies nicht der Fall ist, wird auf Übereinstimmung mit dem Muster “0.” geprüft.

      HINWEIS: Die Prozedur “pbxinternal (Benutzer-Wählplan und Anruf-Leistungsmerkmal/Service-Wählplan)” ist bereits als eingeschlossene Prozedur in der internen Dialplan-Prozedur “users” eingetragen. Dadurch wird es den Benutzern ermöglicht, sich gegenseitig anzurufen und die Funktionscodes des Systems zu nutzen. Die Prozedur wird erst nach dem eigentlichen Inhalt der Dialplan-Prozedur “users” analysiert.

      11.5. Dialplan-Anwendungen

      Dialplan-Anwendungen sind die Operationen (Regeln), die nacheinander (in der von Ihnen vorgegebenen Reihenfolge) ausgeführt werden, wenn eine Übereinstimmung zwischen der Rufnummer und den in der Dialplan-Prozedur hinterlegten Mustern festgestellt wurde.

      Viele Dialplan-Anwendungen ermöglichen eine direkte Umwandlung der Rufnummer. Andere Anwendungen bedürfen wiederum einer Verknüpfung zu anderen Dialplan-Prozeduren.

      Beispiel:

      Neben Ihrem Hauptquartier in Deutschland haben Sie noch eine Niederlassung in Frankreich und möchten Anrufe an französische Rufnummern natürlich über die Remote-Telefonanlage in dieser Niederlassung umleiten.

      Die “users”-Prozedur auf der deutschen Telefonanlage:

      Fügen Sie die französische Ländervorwahl als Rufnummern-Muster hinzu und führen Sie bei Übereinstimmung die Dialplan-Anwendung “Anruf über ferne PBX” aus (“slave” steht in diesem Beispiel für die französische Anlage und “users” ist der Name der auf der französischen Anlage vorhandenen Prozedur).

      Die Anrufe werden über die französische Telefonanlage geleitet. Auf dieser Anlage muss in der Dialplan-Prozedur “users” demzufolge auch das Rufnummern-Muster “00033.” enthalten sein.

      Die “users”-Prozedur auf der französischen Telefonanlage:

      Fügen Sie auch hier das Rufnummernmuster “00033.” hinzu und klicken Sie auf “Konfigurieren”, um eine Änderung der eingehenden Rufnummer herbeizuführen.

      Screen Shot 2016-05-25 at 13.18.37.png

      Dies führt zu folgendem Ergebnis: Der Anruf wird zur französischen Telefonanlage weitergeleitet. Dort werden die ersten 5 Ziffern der Rufnummer (die Nummer ist normalisiert) entfernt, bevor der Ruf über den Trunk “local – 22” weiterverarbeitet wird. Auf diese Weise wird aus einer internationalen Nummer (z.B. 000331234567890) eine lokale französische Rufnummer (1234567890).

      Es gibt noch viele weitere Dialplan-Anwendungen, die eine Anpassung der Rufnummer ermöglichen oder eine Verknüpfung zu einer anderen Dialplan-Prozedur auf der gleichen oder (wie im Beispiel) einer anderen Telefonanlage erfordern.

      Rufnummer modifizieren

      Beispiel: die Rufnummer lautet 0323111

      • Wählen Sie eine Dialplan-Anwendung, welche die Anpassung der Rufnummer erlaubt (z.B. “Wählen des Telefons” → Rufnummer “Konfigurieren”):
      • “Entfernen” – “2”: die ersten beiden Ziffern werden entfernt; die Nummer lautet anschließend 231111
      • “Ziffern voranstellen” – “00”: “00” wird der Nummer vorangestellt; diese lautet nun 0023111
      • “Benutzerdefiniert”: Sie können die Nummer komplett ändern. Wenn Sie in das Feld z.B. 1234 eingeben, lautet die Rufnummer anschließend 1234

      In andere Prozedur springen

      Es gibt auch eine Vielzahl von Dialplan-Anwendungen, die unter bestimmten Voraussetzungen in eine andere Dialplan-Prozedur springen.

      Beispiel: Während Ihr Büro geschlossen ist, sollen eingehende Anrufe anders behandelt werden.

      Erstellen Sie den Zeitplan “Geschlossen” unter WMS > Dialplan > Zeitpläne / Umschalter und stellen Sie den Status “Zeitüberprüfung” ein. Auf diese Weise wird jedesmal wenn der Dialplan den Zeitplan verifiziert, durch das System geprüft, ob das Büro laut Zeitplan gerade geschlossen ist.

      Bearbeiten Sie die Prozedur “main” und fügen Sie dieser die Anwendung “Überprüfen des Zeitplans” für Ihre Bürorufnummer hinzu. Für den Fall, dass Ihr Büro geschlossen ist, wird der Anruf von der Prozedur “Offices_closed” weiterbehandelt. Diese Prozedur, in welcher Sie dem Anrufer bspw. eine passende Ansage vorspielen und ihn dann an die Voicemail weiterleiten, müssen Sie natürlich separat erstellen.

      Screen Shot 2016-05-25 at 15.29.54.png


      DOKUMENTATION:

      Leitfaden zu Dialplan-Anwendungen mit praktischen Beispielen: https://manuals.wildix.com/dialplan-applications/

      TEIL 12. Praktische Dialplan-Beispiele

      In diesem Teil beschäftigen wir uns mit den populärsten Dialplan-Anwendungen und wie diese dazu genutzt werden können, eingehende und ausgehende Anrufe zu verwalten.

      12.1. Externer Dialplan: “main”

      12.1.1 Eingehende Anrufe an Call Agents weiterleiten (Anrufgruppen)

      Gehen Sie zu WMS > Wählpläne > Gruppen, um eine Anrufgruppe zu erstellen.

      1. Klicken Sie auf “+”, um eine neue Anrufgruppe zu erstellen
      2. Geben Sie den Titel der Anrufgruppe ein
      3. Wählen Sie die gewünschten Call Agents auf der linken Seite aus und verschieben Sie sie auf die rechte Seite
      4. Klicken Sie auf “Speichern”

      Sie können den Anrufgruppen Benutzer von allen Telefonanlagen Ihres WMS-Netzwerkes zuordnen und jeden Benutzer mehreren Anrufgruppen zuweisen.

      Wählen Sie die Gruppe und klicken Sie auf “Strategie bearbeiten”, um die Strategie zur Anrufverteilung zu ändern.

      Jetzt können Sie die “main”-Prozedur bearbeiten und den Dialplan so anpassen, dass alle Anrufe an die Rufnummer Ihrer technischen Hotline an die Gruppe “Tech_support” geleitet werden.

      Beispiel:

      Screen Shot 2016-05-25 at 15.50.57.png

      Sie können…

      • das Timeout (“Zeitüberschreitung”) festlegen, nach welchem die nächste Dialplan-Anwendung ausgeführt wird
      • die Nachricht (“Nachricht für Betreiber”)auswählen, mit der dem Operator mehr Informationen zu dem Anruf bereitgestellt werden (ein Beispiel für eine solche Nachricht könnte „Anruf für Technischen Support“ sein)
      • die Warteschleifenmusik auswählen

      DOKUMENTATION:

      12.1.2 Sprachnachrichten aufnehmen und abspielen

      Sie können Sprachnachrichten, die dem Operator oder auch dem Anrufer vorgespielt werden sollen, direkt im Dialplan-Menü oder im Sounds-Menü aufnehmen.

      Beispiel: Sie haben den Dialplan so eingerichtet, dass bei eingehenden Anrufen immer der Zeitplan mit den Öffnungszeiten geprüft wird. Außerhalb der Öffnungszeiten werden die Anrufe an eine andere Dialplan-Prozedur weitergereicht. Innerhalb dieser Prozedur wird dem Anrufer dann eine passende Sprachnachricht vorgespielt und sein Anruf anschließend an die Voicemail weitergeleitet.

      Klicken Sie auf “…”, um die Nachricht aufzunehmen, die dem Anrufer vorgespielt werden soll.

      Hinweis: die gleiche Prozedur kann auch über das Klänge-Menü vorgenommen werden

      1. Geben Sie eine Bezeichnung für die Nachricht ein und tragen Sie Ihre Nebenstellennummer in das Feld “Telefon” ein.
      2. Klicken Sie auf den roten “Aufnahme”-Button: es wird ein Anruf an das Ihrem Konto zugeordnete Endgerät (z.B: ein Wildix-Telefon) abgesetzt.
      3. Nehmen Sie den Anruf entgegen und diktieren Sie die gewünschte Nachricht (z.B. “Unser Büro ist gerade geschlossen. Sie werden zur Voicemail weitergeleitet.”). Legen Sie anschließend direkt auf, um die Nachricht zu speichern.

      Über dieses Menü können Sie Audio-Dateien hochladen:

      1. Klicken Sie auf “Datei wählen”
      2. Wählen Sie auf Ihrem PC die Datei, die Sie hochladen möchten
      3. Klicken Sie auf “Hochladen”

      Das WMS unterstützt die häufigsten Audio-Formate: mp3, wav, alaw.


      DOKUMENTATION:

      Video-Tutorial: https://manuals.wildix.com/video-tutorials/#wms

      12.1.3 Umschalter erstellen

      Indem Sie Umschalter erstellen, können Sie dafür sorgen, dass eingehende Anrufe je nach Status des Schalters unterschiedlich behandelt werden.

      Beispiele:

      • Chef- / Sekretär-Schaltung – Der Chef kann diesen Schalter aktivieren, wenn er nicht durch Anrufe gestört werden möchte. Sobald der Schalter aktiviert wurde, werden alle Anrufe zur Sekretärin umgeleitet. Diese Konfiguration wird gern in der “users”-Prozedur angewandt, damit die Angestellten nicht direkt den Chef anrufen können, sondern erst mal an die Sekretärin oder ein Sekretariat umgeleitet werden. Weiterführende Informationen dazu finden Sie im Abschnitt Dokumentation.
      • Voicemail-Schalter – durch Aktivierung dieses Schalters werden temporär alle eingehenden Anrufe an die Voicemail umgeleitet.
      • 3-Zustands-Schalter – Dieser Umschalter verfügt über drei Stellungen (ein / aus / extra), über die verschiedene Dialplan-Prozeduren angesprochen werden können.

      Gehen Sie zu WMS Dialplan > Zeitpläne / Umschalter

      Klicken Sie auf “+” unter der „Umschalter“-Tabelle, um einen neuen Schalter hinzuzufügen (oder klicken Sie “+” unter “3-Zustands-Schalter“, um einen neuen Dreistellungsschalter hinzuzufügen).

      Beispiel:

      Schritt 1. Erstellen Sie einen Schalter zur Weiterleitung von Anrufen an die Voicemail:

      1. Klicken Sie unter der Tabelle “Umschalter” auf “+”
      2. Geben Sie den Namen des Schalters ein und stellen Sie den Status auf „aktiviert“ (der Status kann vom Telefon aus oder mit Hilfe eines Funktionscodes geändert werden)

      Schritt 2. Erstellen Sie eine Dialplan-Prozedur, die ausgeführt werden soll, wenn der Schalter aktiv ist:

      Schritt 3. Passen Sie die “main”-Prozedur dahingehend an, dass der Status des Schalters vor der Weiterleitung des Anrufs geprüft wird (“Springe zu falls Umschalter an ist”).

      Screen Shot 2016-05-25 at 16.33.39.png

      Status des Schalters ändern

      • Mittels Funktionscode: Wählen Sie den Funktionscode 93 von Ihrem WP-Telefon aus und folgen Sie den Sprachanweisungen.
      • Vom Telefon aus: Drücken Sie die Funktionstaste (BLF-Taste), die vorab für diesen Zweck konfiguriert wurde.

      Konfigurieren Sie im Menü WMS > Benutzer eine Funktionstaste (die gleiche Prozedur kann auch über das Collaboration-Menü Einstellungen > Funktionstasten vorgenommen werden):

      1. Wählen Sie den Benutzer und klicken Sie auf “Bearbeiten der Präferenzen”
      2. Gehen Sie zu “Einstellungen”, “Funktionstasten” und klicken Sie auf “Umchalter”, um einen Schalter zu der Liste der Funktionstasten hinzuzufügen
      3. Geben Sie die ID des Schalters ein (die ID kann unter WMS > Wählpläne > Zeitpläne / Umschalter abgelesen werden)
      4. Klicken Sie auf “Speichern”

      Auf dieselbe Weise können Sie Dreistellungsschalter- oder eine Zeitplan-Funktionstaste konfigurieren.


      DOKUMENTATION:

      12.1.4 Zeitplan erstellen

      Erstellen Sie den Zeitplan mit den Öffnungszeiten Ihres Büros:

      1. Klicken Sie unter “Zeitplan” auf “+”
      2. Geben Sie unter “Zeitplan-Name” den Namen des Zeitplans ein und wählen Sie “Zeitüberprüfung”
      3. Wählen Sie den Zeitplan, klicken Sie auf “Bearbeiten” und geben Sie die Bürozeiten ein:

      Screen Shot 2016-05-25 at 16.49.30.png

      Auf dieselbe Art und Weise, wie wir es bei dem Schalter getan haben, müssen Sie nun eine separate Prozedur erstellen, die außerhalb der im Zeitplan definierten Öffnungszeiten ausgeführt wird.

      So bringen Sie den Dialplan dazu, außerhalb der Öffnungszeiten zu einer anderen Prozedur zu springen (“Überprüfen des Zeitplans”):

      Screen Shot 2016-05-25 at 16.52.48.png

      12.1.5 IVR-Tree erstellen

      IVR (Interactive Voice Responder) ist eine Technologie, die es Menschen ermöglicht, über DTMF-Töne mit einem Telefonsystem zu interagieren. Ein Beispiel für einen IVR ist die Abfrage der Anrufersprache gleich zu Beginn des Gesprächs (“Drücken Sie 1 für Englisch, drücken Sie 2 für Deutsch”), nach welcher der Anrufer entsprechend seiner Eingabe an ein anderes Ziel weitergeleitet wird.

      Der grafische IVR-Tree von Wildix kann mehrere Ebenen umfassen und läßt sich leicht verwalten. Sie können jeden Knoten (jede Ebene) des IVR-Trees als Aktion oder als Untermenü definieren:

      • Ein Untermenü stellt einen Zwischenknoten dar, der den Anrufer in die nächste Ebene des IVR weiterleitet. Sie können das System so konfigurieren, dass der Anrufer durch eine Sprachnachricht dazu aufgefordert wird, eine Wahl zu treffen.
      • Eine Aktion beendet die IVR-Ausführung und leitet den Anruf an die definierte Dialplan-Prozedur weiter, in welcher dann z.B. die Rufnummer angepasst wird.

      Beispiel: Erstellung eines IVR-Trees mit drei Ebenen.

      Ebene 1: Audio-Datei, die dazu auffordert die Ziffer 1 für English oder die Ziffer 2 für Deutsch zu drücken

      Ebene 2, nachdem der Anrufer die 1 drückte: Audio-Datei (in Englisch), die dazu auffordert die Ziffer 1 für technischen Support oder die Ziffer 2 für den Vertrieb zu drücken

      Ebene 3, nachdem der Anrufer die 1 drückte: der Anrufer wird an einen englischsprachigen Support-Mitarbeiter weitergeleitet

      Ebene 3, nachdem der Anrufer die 2 drückte: der Anrufer wird an einen englischsprachigen Vertiebs-Mitarbeiter weitergeleitet

      Ebene 2, nachdem der Anrufer die 2 drückte: Audio-Datei (in Deutsch), die dazu auffordert die Ziffer 1 für technischen Support oder die Ziffer 2 für den Vertrieb zu drücken

      Ebene 3, nachdem der Anrufer die 1 drückte: der Anrufer wird an einen deutschsprachigen Support-Mitarbeiter weitergeleitet

      Ebene 3, nachdem der Anrufer die 2 drückte: der Anrufer wird an einen deutschsprachigen Vertiebs-Mitarbeiter weitergeleitet

      Gehen Sie zu WMS > Dialplan > IVR

      1. Klicken Sie auf “+”, um einen neuen IVR-Tree zu erstellen und geben Sie einen Namen ein. Klicken Sie auf “Speichern”
      2. Klicken Sie doppelt auf den IVR, um ihn zu bearbeiten:

      Jetzt können Sie die Ebenen (Knoten) Ihres IVR-Trees erstellen.

      Knoten der ersten Ebene

      Audio-Datei, die zur Auswahl der Sprache auffordert (1 für Englisch, 2 für Deutsch)

      Klicken Sie auf “Bearbeiten”:

      • Auswahltyp: “Untermenü” (ein Zwischenknoten)

      Aktion:

      • Audiodatei: Wählen Sie die Audio-Datei (oder zeichnen Sie sie auf)
      • Wiederholungen: Anzahl der Wiedergaben, die dem Anrufenden vorgespielt werden
      • Zeitüberschreitung: Nach dieser Anzahl von Sekunden wird die unter „Aktion bei Zeitüberschreitung“ definierte Aktion durchgeführt
      • Zurück-Code: Code, um zum vorherigen Menü zurückzukehren
      • Aktion bei Timeout:
      • Wählplan-Prozedur: Geben Sie hier die Dialplan-Prozedur ein, durch welche der Anruf weiterverarbeitet werden soll, wenn der Anrufer bis zum Timeout keine Taste gedrückt hat
      • Angerufene Nummer: diese Option erlaubt es Ihnen, die Rufnummer zu modifizieren (in der Dialplan-Prozedur muss eine Übereinstimmung gefunden worden sein)

      Knoten der zweiten Ebene

      Audio-Datei, die dazu auffordert die Ziffer 1 für technischen Support oder die Ziffer 2 für den Vertrieb zu drücken (in Englisch, wenn vorher 1 gedrückt wurde oder in Deutsch, wenn vorher 2 gedrückt wurde)

      Klicken Sie “+” vor dem Knoten der 1. Ebene, um eine neue Ebene hinzuzufügen.

      • Nummer: Die Nummer, die der Anrufer drücken muss, um zu diesem Knoten zu gelangen

      Knoten der dritten Ebene

      Leitet den Anruf an das letztendliche Ziel weiter (Benutzer oder Gruppe).

      Klicken Sie “+” vor dem entsprechenden Knoten der 2. Ebene, um eine neue Ebene hinzuzufügen. Beispiel:

      Alle diese Knoten beenden die Ausführung des IVR-Trees:

      • Auswahltyp: Aktion

      Aktion:

      • Angerufene Nummer: Nebenstellennummer


      In diesem Fall sind 123 und 224 englischsprachige Operator (Technischer Support und Vertrieb)


      In diesem Fall sind 111 und 222 Rufnummern, die in der zusätzlich zu erstellenden Dialplan-Prozedur “IVR” enthalten sind. Entsprechend dieser Prozedur, werden Anrufe an die 111 und die Anrufgruppe „Technischer Support“ und Anrufe an die 222 an die Anrufgruppe „Vertrieb“ weitergeleitet.

      • Rufnummer 111: der Anruf wird an die Anrufgruppe „Technischer Support“ weitergeleitet (wenn der Anruf nach 20 Sekunden noch nicht entgegengenommen wurde, wird er an die Voicemail weitergeleitet)
      • Rufnummer 222: der Anruf wird an die Anrufgruppe „Vertrieb“ weitergeleitet

      So sieht der fertige IVR-Tree aus:

      Jetzt können wir ihn auch in der “main”-Prozedur sehen:

      Screen Shot 2016-05-26 at 15.48.40.png


      DOKUMENTATION:

      12.1.6 Verwaltung eingehender Fax-Nachrichten

      Der Fax-Server ist standardmäßig in das Wildix-System integriert. Dadurch sind alle für die Verwaltung von eingehenden und ausgehenden Fax-Nachrichten benötigten Dienst auf allen Wildix-Telefonanlagen verfügbar. Weiterführende Informationen zur Verwaltung ausgehender Fax-Nachrichten, finden Sie im Abschnitt „Dokumentation“.

      Hinweis: Stellen Sie sicher, dass unter WMS Einstellungen > System > SMTP Client ein SMTP-Client eingetragen ist.

      Fax to e-mail

      Behandelt eingehende Anrufe mit Hilfe des FAX-Servers und leitet Fax-Nachrichten an eine oder mehrere Fax-Nummern / Benutzer weiter.

      Wenn Sie eine Nebenstellennummer (z.B. 101) angeben, wird eine Kopie der Fax-Nachricht an die Email-Adresse des Benutzers gesandt. Außerdem erscheint ein Link zum Fax-Download im Anrufliste-Menü von Wildix Collaboration und im CDR-View.

      Sie können mehrere durch Leerzeichen getrennte Nebenstellennummern / Email-Adressen in das Feld eingeben. In diesem Fall wird die Kopie der Faxnachricht an mehrere Empfänger verteilt.


      Alle erhaltenen und gesendeten Fax-Nachrichten werden permanent auf dem unter Einstellungen > System > Speichermedien definierten Speichermedium gespeichert.

      Faxerkennung

      Hinweis: Diese Prozedur ist insbesondere dann hilfreich, wenn Anrufe und Fax-Nachrichten auf einer gemeinsamen Nummer eingehen

      Behandelt eingehende Anrufe und wartet für die Dauer eines definierten Timeouts darauf, dass Töne vom entfernten Fax empfangen werden (derweil fährt das System mit der Ausführung des Dialplans fort).

      • Faxerkennungszeit: Tragen Sie hier das Timeout für die Fax-Erkennung ein (3 Sekunden sind im Normalfall genug)
      • Ausführung fortsetzen: Ist diese Option aktiv, fährt das System direkt mit der Ausführung des Dialplans fort, ohne erst das oben definierte Timeout abzuwarten (auf diese Weise wird die Zeit zur Fax-Erkennung effektiv genutzt)
      • Verfahren: Wählen Sie hier die Prozedur aus, mit welcher fortgefahren werden soll, falls der Anruf als Fax identifiziert wird
      • Nummer Konfigurieren: Modifizieren Sie die Rufnummer (eine entsprechende Übereinstimmung muss in der Dialplan-Prozedur enthalten sein)

      In unserem Beispiel wird das System die Ausführung der Anwendung “Gruppe” stoppen und den Anruf an die Rufnummer “fax” (muss auch in der Prozedur “main” enthalten sein) weiterleiten, wenn der Anruf innerhalb von 4 Sekunden als Fax identifiziert wird. Diese Weiterleitung sorgt wiederum dafür, dass das Fax an eine Email-Adresse geschickt wird.

      Eingehendes Fax vom Trunk zu FXS-Benutzer (Fax-Gerät) weiterleiten

      Fügen Sie die Dialplan-Anwendung “Faxerkennung” hinzu, wenn Sie für Anrufe und Fax-Nachrichten eine gemeinsame Nummer nutzen. Andernfalls können Sie die Anwendung “Springen zu” nutzen.

      Wählen Sie die Prozedur “pbxfeatures” oder “pbxservices” und verändern Sie die Rufnummer (“Benutzerdefiniert” – 90*[Nebenstellennummer_des_FXS-Benutzers]).

      In diesem Fall sind:

      • “pbxfeatures” / “pbxservices” die Prozeduren, die auf der Wildix-Telefonanlage standardmäßig vorhanden sind und sich für die Erkennung von Telefonanlagen-Diensten und -Features (inkl. Leistungsmerkmal-Codes) verantwortlich zeichnen.
      • “90” der Leistungsmerkmal-Code “Faxumleitung”; “101” die Nebenstellennummer des FXS-Benutzers

      DOKUMENTATION:

      Leitfaden zum Fax-Server: https://manuals.wildix.com/fax-server-quick-guide/

      12.1.7. DID und DISA

      DID- und DISA-Dienste ermöglichen es dem Anrufer, Benutzer der Telefonanlage direkt durch die Wahl der jeweiligen Nebenstellennummer zu erreichen.

      Beispiel für eine DID-Konfiguration (Direct Inward Dial):

      Die ersten 8 Ziffern werden von der Rufnummer entfernt. In Abhängigkeit von den letzten beiden Ziffern der Rufnummer (1XX), wird der eingehende Anruf an die Nebenstelle weitergeleitet. Beispiele:

      • Eingehender Anruf an 04611715111 wird an Nebenstellennummer 111 weitergeleitet
      • Eingehender Anruf an 04611715112 wird an Nebenstellennummer 112 weitergeleitet
      • Eingehender Anruf an 04611715122 wird an Nebenstellennummer 122 weitergeleitet

      Beispiel für eine DISA-Konfiguration:

      • Rufnummer “default”:
      1. Der Anrufer wird durch eine Nachricht zur Eingabe der Nebenstellennummer aufgefordert
      2. Das System wartet 5 Sekunden auf die Eingabe von Ziffern
      3. Wenn innerhalb dieser Zeit keine Ziffern eingegeben werden, wird der Anruf an eine Anrufgruppe weitergeleitet
      • Rufnummer “XXX”:

      Wenn der Anrufer eine Nebenstellennummer eingibt, wird der Anruf an den entsprechenden Benutzer weitergeleitet

      12.1.8. Suche der Mobilen Nebenstelle

      Es besteht die Möglichkeit, Benutzer der Telefonanlage zu identifizieren, die von Ihrer Mobilfunknummer aus im Büro anrufen. Dazu muss die Mobilfunknummer allerdings im WMS hinterlegt sein.

      Dank dieser Funktion können Mobilfunkgespräche der Angestellten über die Telefonanlage genauso gehandhabt werden, wie Anrufe vom Bürotelefon aus.

      Wenn die Nummer des Anrufers mit der Mobilfunknummer eines Telefonanlagen-Benutzers übereinstimmt, springt Dialplan direkt zu der für die ausgehenden Anrufe dieses Benutzers zuständigen Prozedur.

      Screen Shot 2016-05-25 at 19.39.06.png

      “Konfigurieren” – “Nummer des Anrufers”: ermöglicht es Ihnen, die Nummer des Anrufers so anzupassen, dass diese mit der Nummer übereinstimmt, die in der für die ausgehenden Anrufe dieses Benutzers zuständigen Prozedur (z.B. “users”) enthalten ist.

      “Konfigurieren” – “Optionen” – “d”: beendet einen Anruf und ruft den Benutzer zurück (auf diese Weise ist der Anruf für den Benutzer kostenlos)

      12.1.9 Beispiel für Konfiguration der “main”-Prozedur

      Die Firma in unserem Beispiel hat drei Rufnummern:

      • +49 0461 1715110 – Allgemeingültige Telefonnummer der Firma
      • +49 0461 1715111 – Technischer Support
      • +49 0461 1715112 – Vertriebsunterstützung

      Bei eingehendem Anruf an die Nummer “+4904611715110” werden die folgenden Operationen ausgeführt:

      1. Suche der Mobilen Nebenstelle. Sollte die Nummer des Anrufers bei einem der Benutzer des Systems im Feld “Mobilfunknummer” stehen, beendet das System den Anruf und ruft den Anrufenden umgehend automatisch zurück.
      2. Prüfung des Zeitplans “Working_hours”. Wenn der Anruf außerhalb der Öffnungszeiten erfolgt, wird die Dialplan-Prozedur “Working_hours” ausgeführt.
      3. Prüfung des Schalters “Voicemail”. Wenn der Schalter aktiv ist, wird die Dialplan-Prozedur “Voicemail” ausgeführt.
      4. Der Anruf wird an einen IVR weitergeleitet

      Bei eingehendem Anruf an die Nummer “+4904611715111” werden die folgenden Operationen ausgeführt:

      1. Prüfung des Zeitplans “Working_hours”. Wenn der Anruf außerhalb der Öffnungszeiten erfolgt, wird die Dialplan-Prozedur “Working_hours” ausgeführt.
      2. Prüfung des Schalters “Voicemail”. Wenn der Schalter aktiv ist, wird die Dialplan-Prozedur “Voicemail” ausgeführt.
      3. Der Anruf wird an die Anrufgruppe “Tech_support” weitergeleitet
      4. Sollte innerhalb von 20 Sekunden keine Benutzer dieser Gruppe den Anruf entgegennehmen, wird die Dialplan-Prozedur “Voicemail” ausgeführt.

      Bei eingehendem Anruf an die Nummer “+4904611715112” werden die folgenden Operationen ausgeführt:

      1. Prüfung des Zeitplans “Working_hours”. Wenn der Anruf außerhalb der Öffnungszeiten erfolgt, wird die Dialplan-Prozedur “Working_hours” ausgeführt.
      2. Prüfung des Schalters “Voicemail”. Wenn der Schalter aktiv ist, wird die Dialplan-Prozedur “Voicemail” ausgeführt.
      3. Der Anruf wird an die Anrufgruppe “Sales” weitergeleitet
      4. Sollte innerhalb von 20 Sekunden keine Benutzer dieser Gruppe den Anruf entgegennehmen, wird die Dialplan-Prozedur “Voicemail” ausgeführt.

      12.2. Interner Dialplan: “users”

      12.2.1 Beispiel für Konfiguration der “users”-Prozedur

      Hier ein Beispiel für eine Dialplan-Konfiguration für ausgehende Anrufe:

      • +XXXX. : Es wird geprüft, ob es sich bei der Rufnummer um eine internationale Telefonnummer handelt (z.B. +39.). In diesem Fall wir die “0” als Prefix vorangestellt, damit der Anruf über eine ausgehende Leitung geleitet wird.
      • 01[567]. : Es wird geprüft, ob die Rufnummer eine Mobilfunknummer ist (also eine Nummer die mit 15, 16 oder 17 beginnt). In diesem Fall wird der Anruf über den Trunk “gsm_calls” geleitet. Die erste Ziffer der Rufnummer (0 zur Kennzeichnung externer Anrufe) wird entfernt.
      • 0X. : Es wird geprüft, ob die Rufnummer eine Festnetznummer ist (eine beliebige auf 0 folgende Nummer). In diesem Fall wird der Anruf über den Trunk “isdn” geleitet. Die erste Ziffer der Rufnummer (0 zur Kennzeichnung externer Anrufe) wird entfernt.
      • 00039. : Es wird geprüft, ob die Rufnummer eine italienische Telefonnummer ist. Die Firma in unserem Beispiel verfügt über ein Büro in Italien und eine der zum WMS-Netzwerk gehörenden Telefonanlagen ist in Italien installiert. In diesem Fall können die Trunks dieser Telefonanlage genutzt werden. Der Anruf wird über die italienische Anlage geleitet und durch die auf dieser Anlage verfügbare Dialplan-Prozedur “users” verarbeitet.

      DOKUMENTATION:

      Dialplan-Anwendungsleitfaden: https://manuals.wildix.com/dialplan-applications/

      TEIL 13. Einführung in die WebRTC Kite Lösung

      Wildix Kite ist eine professionelle Lösung für die Unternehmenskommunikation auf Basis der WebRTC-Technologie und liefert „Unified Communications“-Funktionen für die Firmenwebseite. Folgende Funktionen werden unterstützt:

      • Chat / Dateitransfer
      • Sprachanruf
      • Video-Streaming
      • Desktop-Sharing
      • Videokonferenz

      13.1. Persönlicher Kite-Link für jeden Benutzer der Telefonanlage

      Dank des Wildix Kite-Dienstes hat jeder Benutzer der Telefonanlage einen eigenen Kite-Link, über welchen er via Internet-Browser kontaktiert werden kann.

      Beispiele für Kite-Implementationen:

      • Kontakt-Button auf der Webseite (einfaches HTML-Template)
      • Widget (eingebettet in die Webseite oder auf einer separaten Seite)
      • HTML-Email-Signatur mit Kontakt-Button (einfaches HTML-Template)

      Ein Beispiel für eine gelungene Kite-Implementierung finden Sie hier: https://www.wildix.com/de/kontakt/

      Einer der Vorteile von Kite ist die volle Integration des Dienstes in das Wildix-Telefonsystem:

      • Chat-Anfragen werden durch die Telefonanlagen-Benutzer über Wildix-Collaboration beantwortet
      • Sprachanrufe können von jedem Wildix-Endgerät aus entgegengenommen werden (WP, W-AIR, Mobile Apps, Collaboration)
      • Wildix Kite verwendet einen eigenen Dialplan, was eine Anpassung des Dienstes erleichtert
      • Chat-Anfragen und Anrufe vom Kite-Dienst können an separate Call Agents und Anrufgruppen weitergeleitet werden

      DOKUMENTATION:

      13.2. WebRTC Video-Konferenz

      Die Wildix-Videokonferenz-Technik basiert auf der WebRTC-Technologie und der Kite-Lösung und kann sowohl von Benutzern der Telefonanlage als auch von externen Benutzern (via Link oder Telefonanruf) genutzt werden.

      Folgende Funktionen werden unterstützt:

      • Zugriffsmöglichkeit für interne und externe Benutzer (über Einladung und Link oder per Sprachanruf)
      • Chat mit mehreren Teilnehmern, Sprach- und Videokonferenz
      • Screen-Sharing
      • Dokument-Sharing / Application-Sharing / Link-Sharing
      • Recording
      • Konferenz-Planung
      • Teilnehmer stumm/laut schalten
      • Dynamische Video Verteilung

      DOKUMENTATION:

      TEIL 14. Fehlerdiagnose und Fehlerbehebung

      Das Wildix-System bietet Protokollierungs-, Debugging- und Troubleshooting-Methoden auf verschiedenen Ebenen. In diesem Kapitel werden wir nur auf die Grundlegenden Möglichkeiten eingehen.

      14.1. SSH-Verbindung

      Sie können sich per SSH mit der Telefonanlage verbinden, um grundlegende Probleme (z.B. bei der Telefonanlagen-Aktivierung, der Trunk-Registrierung, den Dialplan-Operationen, den ausgehenden Anrufen oder den ACL-Rechten) zu analysieren.

      Sie können die SSH-Verbindung zur Telefonanlage über die Konsole herstellen (unter Windows können Sie „Putty“ oder andere SSH-Clients verwenden) oder aber auch in der oberen Menüleiste des WMS das “Terminal”-Icon anklicken (“admin”- Benutzer).

      • Zur Analyse von Anrufprotokollen: Drücken Sie 1 (Connect to PBX engine)
      • Zur Analyse des Systemprotokolls: Drücken Sie 5 (Open Syslog)
      • Für erweiterter Funktionen: Drücken Sie 11 (Shell)

      Beispiel:

      Screen Shot 2016-05-26 at 11.14.13.png

      14.2. Dialplan-Fehlerdiagnose

      Klicken Sie im oberen Menü auf das “Ereignismonitor”-Icon. Aktivieren Sie die Option “Fehlersuche im Wählplan” und klicken Sie auf “Speichern”.

      Die Protokolle der Anrufe sind jetzt gespeichert und Sie können das Protokoll jedes einzelnen Anrufs ansehen.

      14.3. Trace-Erstellung

      WMS Einstellungen > Tools und Hilfsmittel > Trace erstellen

      Dieses Tool ermöglicht die Erstellung von *pcap-Traces, welche die Analyse und Behebung von Problemen im VoIP-Traffic über die Telefonanlage oder andere Schnittstellen erleichtern.


      DOKUMENTATION:

      Leitfaden zur Erstellung von Pcap-Traces: https://manuals.wildix.com/wms-settings/#trace

      14.4. Syslog, Reset and Wiederherstellung von Media Gateways und Telefonen

      WP4X0 Reset und Wiederherstellung: Drücken Sie die zentral zwischen den Navigationstasten angeordnete Taste und halten Sie sie für einige Sekunden fest.

      Syslog von Wildix-Geräten auf Remote-Server verwalten: Gehen Sie zu WMS > Geräte, klicken Sie doppelt auf ein bereitgestelltes Gerät, um es zu bearbeiten und wählen Sie “Syslog Server” (Adresse des Remote-Servers eingeben).

      ISDN-Gateways:

      1. Greifen Sie auf das Web-Interface des Media-Gateways zu, gehen Sie zu „System” Menü > „Syslog“ und aktivieren Sie „Diagnostic Traces“.
      2. Verbinden Sie sich per SSH mit dem Media-Gateway (unter Windows können Sie „Putty“ oder andere SSH-Clients verwenden). Verwenden Sie die gleichen Zugangsdaten wie zum Login in das Web-Interface.
      3. Geben Sie den Befehl “logs on” ein (am Ende der Sitzung wieder “logs off” eingeben)
      4. Führen Sie einen Probeanruf durch

      Mit Hilfe der Log-Dateien werden Sie eventuelle Probleme leichter erkennen können. Ein ausgehender Anruf eines Benutzers über einen Trunk läuft wie folgt ab:

      1. Die Telefonanlage erhält eine Anfrage des Benutzers und reicht diese an das BRI/PRI-Gateway weiter
      2. Das Gateway leitet den Anruf an der Betreiber weiter
      3. Der Betreiber antwortet dem Gateway mit der Statusmeldung “Call Proceeding”, um den Empfang der Anfrage zu bestätigen
      4. Der Betreiber antwortet mit der Statusmeldung “Call Progress”, um mitzuteilen, dass der Anruf an das angedachte Ziel weitergeleitet wird
      5. Der Betreiber antwortet mit der Statusmeldung “Alerting”, um mitzuteilen, dass das Ziel erreichbar ist
      6. Der Betreiber antwortet mit der Statusmeldung “Setup Confirm”, um mitzuteilen, dass der Anruf entgegengenommen wurde

      Falls der Anruf nicht durchgestellt oder durch den Betreiber beendet wurde, empfängt das Media-Gateway die Mitteilung “Unicast RECV Disconnect”.

      Informieren Sie sich über den Abbruchgrund (z.B. “Cause: Normal call clearing (16)”). Die Erläuterung der einzelnen Codes finden Sie hier: http://www.cnes.com/causecodes.html

      14.5. Sonstiges

      • Oberes Menü > “Info”: Der Monit-Dienst ermöglicht es Ihnen, die Performance-Daten der Systemdienste sowie die CPU- und Speicherauslastung abzufragen
      • Oberes Menü > “Blockierte Ports”: Prüfen Sie, dass keine benötigten Ports (für Remote-Trunks und -Anrufe) geblockt werden

      Anhang 7: Von Wildix-Diensten verwendete Ports

      Remote-Support, Upgrades und Auto-Konfiguration via auto.wildixin.com

      • Stellen Sie sicher, dass alle Firewalls die den Zugriff auf die Telefonanlage aus dem Internet heraus einschränken, die Kommunikation mit den Servern wmp.wildix.com und vpn2.wildix.com auf TCP-Port 443 und UDP-Port 1194 zulassen.

      WMS-Netzwerk

      • Öffnen Sie den TCP-Port 443 (oder einen anderen sicheren Port) und den UDP-Port 1194 auf der Slave-Telefonanlage zur Master-Telefonanlage

      Fernbereitstellung von Geräten

      Eingehende Ports:

      • 443 TCP (Standard) oder ein anderer sicherer externer Port (SIP-RTP-Seite);
      • 5060 UDP – 5061 TCP zur SIP-Registrierung
      • RTP-Ports: von 10000 bis 15000 (SIP-RTP-Seite)

      SIP-Trunk-Registrierung

      Ausgehende Ports:

      • 5060 UDP oder ein anderer in den Trunk-Einstellungen spezifizierter Port

      Collaboration und Web-Phone

      • 443 TCP (Standard) oder ein anderer sicherer externer Port (SIP-RTP-Seite);
      • RTP-Ports: von 10000 bis 15000 (SIP-RTP-Seite)

      iOS/Android

      • SIP: 5061/TLS, wenn blockiert dann 443/TLS
      • XMPP: 443 TCP für Android; 5223 TCP für iOS, wenn blockiert dann 443 TCP
      • Konfiguration: 443 TCP
      • Beliebiger sicherer Port (SIP-RTP-Seite): Manuell auf der Login-Seite der App hinzufügen: Account > Domain, Beispiel: pbx.wildixin.com:443 (für iOS funktioniert es nur mit öffentlicher IP)
      • RTP-Ports: von 10000 bis 15000 (SIP-RTP-Seite)

      WebRTC Kite-Dienst

      Ausgehende Ports:

      • 5061 TCP

      Eingehende Ports:

      • RTP-Ports: von 10000 bis 15000 (SIP-RTP-Seite)

      WebRTC Kite Video-Konferenz

      Port 443 TCP (Standard) in der Firewall für folgende Verbindungen öffnen:

      • conference.wildix.com
      • ws2sip.wildix.com
      • videobridge.wildix.com
      • turn.wildix.com

      Paging multicast

      • IP 224.0.0.1
      • Ports 9000-9009
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